Cappuccino-Racer

Motorradfahren in Mecklenburg-Vorpommern

Mal wieder einen Aufreger.

Wer kann hier die Schilder nicht lesen?

Egal wo sie auftauchen, sie sind nicht beliebt. Sie stören die sonntägliche Ruhe und machen so wie so nur Ärger. Motorradfahrer. Das schlimmste, was ein Motorradfahrer tun kann, ist einen Autoparkplatz zu besetzen. Das bedeute Todesstrafe für Mensch und Bike. Wenn sie es dürften, würden sie ihr Abschleppseil um das Eisenschwein legen und es erst durchs Dorf schleifen. Danach wird es an einem Baum aufhängen. Jetzt kommt in der Phantasie des Autofahrers der 5 kg Vorschlaghammer zum Einsatz. Mit diesem Werkzeug schlägt er auf das gepeinigte Eisenross ein, wie auf eine Pinata. Steht man als Motorradfahrer mit seinem Bike auf einem Autoparkplatz, kann man durch die Scheibe der Vierradmaschine in das Grinsen des Bedienpersonals schauen. Es sind genau diese Bilder die gerade im Kopf des Autofahrer als Kinofilm laufen. Um diesem Frust aus dem Weg zu gehen, sollten mehr Bikerplätze geplant werden. Ich fühle mich diskriminiert. In Waren/Müritz z.B. gibt es Motorradparkplätze. Nur zu wenig für das Aufkommen. Und es muss noch bezahlt werden. In Timmendorf auf Poel hat die Gemeinde wirklich mitgedacht. Hier gibt es einen Streifen der 20m lang ist und nur für Bikes reserviert wurde. Sogar mit Schild und gepflasterten Ständerstreifen. So stehen die Bikes sicher. Leider schärt das die Autofahrer nicht. Sie stellen sich Rotzfrech auf diese Plätze. Und in meinem Kopf geht ein Kinofilm los. Könnt ihr erraten wie dieser wohl aussieht? Jedenfalls bekomme ich das Grinsen nicht aus dem Gesicht.

Herrentag ohne Tour?

Urlaubernest Timmendorf auf Poel

Ja auch so etwas muss man ertragen. In diesem Jahr haben wir die Herrentagstour vorgezogen. Nachzulesen im Artikel zuvor. Der Herrentag ist somit sehr ruhig ausgefallen. Nach anfänglichem hin und her, warfen wir kurz vor Mittag die Maschinen an. Schließlich musste das neue Mädel in unserer Runde bewegt werden. Die FZR 600 ist einer FJR 1300 gewichen. Kurz wurde überlegt, wohin die Tour dann nun gehen soll. Dann, die Handbewegung. Ach Schei.. drauf. Lass uns den Plan von Vorgestern durchziehen. Der lautete “einmal Insel Poel” vor Wismar. Bis Rostock im ruhigen Cruisermode. Dann Kaffee und Kuchen. 45 min später weiter in Richtung Westen. Über Doberan, Heiligendamm, Kühlungsborn und dann entlang am Salzhaff nach Timmendorf auf Poel. Als geborener DDR-Bürger muss ich wirklich feststellen, dass ich meine Heimat erst jetzt mit dem Motorrad erst richtig kennen lerne. Die Strecke entlang des Salzhaffes ist eine unbedingte Motorradstrecke. Das scheint auch weitläufig bekannt zu sein. Gute Straßen. Auch Chopper geeignet. Gute Straßendecke und gute Kurven. Hat Spaß gemacht. In Timmendorf kehrten wir beim Italiener ein.

Italiano Happa zum Cappuccino

Super Cappuccino. Auf der Rücktour zogen wir die Hauptstraßen vor. Nicht schön, aber im Dunkeln wollten wir auch nicht unterwegs sein. Also hangelten wir uns die B105 entlang. Spät gestartet und Spät zu Hause. Aber es war doch noch ein schöner Fahrtag. Für Freitag war eine Doppelfahrstunde mit einem Neumitglied in der Biker- Kommune angesetzt. Als Wiedereinsteiger hat er seine Triumph T509 gut bewegt. Er war nicht aus dem Rückspiegel zu bekommen. Er ist gut dran geblieben. Die Strecke war gut präpariert. Neue Decke und die Kurven sind geblieben. Noch ein Geheimtipp. Deshalb bleibt er auch erst noch geheim. Bevor es nach Hause ging, gab es eine Pause auf der Veste Landskron. Dort warteten Frauen und Freunde mit einem nachmittags Picknick. Der Sonnabend war langweilig.

Auf der Rückseite befindet sich ein Kleinod

Kein Motorradfahren. Am Sonntag fuhren wir, wieder einmal Kurzentschlossen eine Cappuccino Runde. Der Weg führte uns aufs Gut Landsdorf bei Tribsees. Auch dies ist noch ein Geheimtipp. Der Weg dort hin ist Super. Der Chopper fuhr von allein. Brauchte nur den Lenker festhalten. Das Kaffee ist schön und modern ausgestattet. Die Terrasse lud auf Grund des Wetters zum verweilen ein. Der Cappuccino war auch hier gut. Die Torte war Frisch und die Bedienung sehr freundlich. Wer der Musikkultur frönen möchte, der ist hier auch richtig. Der Veranstaltungskalender hat einiges aufzuweisen. Eine Kurze aber schöne Tour. Das war es an diesem Verlängerten WE. Und um dem ganzen die Krone aufzusetzen, bleibe ich Pfingsten im Bett. Die Grippe hat mich eingefangen. Böser Männerschnupfen! Und nächste Woche beginnt eine Heimbaustelle. Ich hoffe nur, dass dies nicht mein Motorradsommer war.

Viele Grüße an alle die fahren können. Habt viel Spaß.

Terrasse in den Garten

Picknick Gruppe

Was liegt hier wohl auf dem Grill ?

Echtes 0,0 Bier

Der Padawan kann allein los.

Bikertreffen mal anders, rund 1300 km

Ankommenstrunk am Stützpunkt

In diesem Jahr haben wir die Herrentagstour einmal vorgezogen. Der eigentliche Hintergrund der frühen Reise ist, wie immer die Arbeit. Urlaub ist in den letzten Jahren bei allen die Arbeit haben Rah geworden. Das soll nicht heißen, dass nicht genug Urlaubstage zur Verfügung stehen. Nur ist es kaum möglich sie so zu bekommen wie man sie möchte. Da spreche ich sicher für viele. In diesem Jahr kommt erschwerend hinzu, dass die Temperaturen es nicht über 15 °C schaffen. Wir sind leider nicht einmal auf die versprochenen 10°C gekommen. In diesem Jahr ist wieder einmal Dänemark als Ziel auserkoren worden. Ein Haus auf Fynen stellte unsere Basis. Prima Haus mit Grill und manchmal auch Sonne. Für die Temperatur im Innern sorgten wir mit dem Kamin. Biertrinken am Feuer. Innen wie Außen. Nach einer langen Anfahrt über die Autobahnen des Nordens, half Bier und Grillen beim runterkommen. In diesem Jahr war die XVS 1100 das Gefährt meiner Wahl. Um Sie an diese etwas schnellere Gangart zu gewöhnen, drehte ich nicht über 110 km/h. Viele werden fragen: Was ist daran schnell? Die XVS stammt aus Schweden und kannte Max 90 km/h. Man merkt es ihr auch an. Irgend wie ist ihr die Tour auch nicht bekommen. Ich habe das Gefühl, sie ist mehr am Zittern als vorher. Dieses Gefühl verstärkte sich auch auf unseren Rundtouren auf Fynen. Am ersten Tag fuhren wir ins 28 km entferne Schloss Egeskov. Dort war an diesem Wochenende freier Eintritt für Biker. Das ließen wir uns nicht entgehen. Bikes und ein technisches Museum anschauen. Ein muss bei einer Männertour. Schon bei der Ankunft konnte man sehen, dass die Dänen das öfter gemacht haben. Gute Organisation. Was noch auffiel, waren die vielen verschiedenen Pathes. Jedes Dorf scheint hier einen eigenen MC eine Heimat zu bieten. Auf den Pathes sieht man Eisbären mit Schlafkissen und viele andere kuriose Sachen. Auch Frauen tragen stolz ihre Kutten mit den Aufnähern. Niemand nimmt daran Anstoß. Eine riese coole Biker Gemeinde. Polizei war hier nicht einmal am Rand zu sehen. Ein Zeichen, dass das Gros der Motorradfahrer zu den vernunftbegabten Wesen gehört. Ein ständiges kommen und fahren erhöhte des Show und Schaueffekt. Tiefes brummeln aus den Chromrohren ist hier wohl noch erlaubt. Auch wenn man durch die Ausstellungen ging, hörte man diesen sonoren Brummton ständig. Als säße man neben einem Bienenstock. Nach vier Stunden machten wir uns auf die Rückreise. Im Stützpunkt wurde natürlich der Grill wieder angeheizt. Diesmal gab es Abendrot zum Abendbrot. Und es war eine fast schon angenehme Wärme um die 12 °C.

Für den Nächsten Tag planten wir eine Tour an der Ostküste Fynens entlang. Der Himmel war blau, die Sonne war an, aber wärme war eine Fehlanzeige. Der starke Wind hielt die Temperatur zwischen 5 und 9 °C. Da kam jede Pause gerade recht. Die Tour brachte uns von Svendborg nach Lundeborg. Hier gibt es am Hafen ein kleines Fischrestaurant. Leider nur mit einer dänischen Karte. Die beiden die wenigstens des englischen Mächtig waren, haben sich immer im Hintergrund aufgehalten. Sicher weil sie dann helfend einspringen wollten. Glücklicher Weise sprach die Dame ein gutes Deutsch. Erleichtert konnte ich die Bestellung aufgeben. Es ist zwar peinlich, aber auch schön, dass viele ältere Dänen und Däninnen unsere Sprache beherrschen. So trafen wir beim Kaffeezapfen am Kiosk in Kerteminde auf einen Fireblade-Fahrer der uns ungläubig fragte, was wir in Dänemark wollen. Er erzählte uns, dass er mit seiner Truppe lieber nach Deutschland fährt. In den Harz. Oder ins Weserbergland. Denn hier ist immer Wind und schnell fahren darf man auch nicht. Das mit dem Wind kann ich unterschreiben. Aber der ist bei uns auch. Schnellfahren wollten wir ja auch nicht. Dann warnte er uns noch vor dem neuen Busgeldkatalog. Schnellfahren sollte man tunlichst vermeiden. Man wird sehr schnell seinen Führerschein los und Busgelder in Höhe eines Monatslohnes sind keine Seltenheit. Im Spaß sagte einer von uns mit einer abwinkenden Geste: “ Wir sind alle Arbeitslos!” Mit einem lächeln gab der schnelle Däne zurück: “ Das sind wir alle!” Prima Einstellung. Nach dem wir uns in Ladby bei Kerteminde die Überreste eines Wikingergrabes angeschaut haben, wechselten wir den Führer. Von Garmin auf TomTom. Das Garmin hat sowieso nur Probleme gemacht. Das ist aber etwas für die Bastelecke. Das TomTom kann Routen mit Kurven berechnen. Und es kann sie auch anzeigen. Wer diese Funktion hat, sollte sie auf Fynen unbedingt ausprobieren. Für diesen Abend blieb der Grill leer. Also etwas zu Essen suchen. Wir hatten Hoffnung irgend eine Bude am Straßenrand zu finden. Restaurant am Weg sind Rah und meist geschlossen. In Faaborg wurden wir am Markt fündig. 4 Jumbo Burger + Cola. Ein gesundes Biker Abendbrot. Es war auch ein wenig Salatblatt zwischen die beiden Fleischscheiben gefallen. Die Cola haben wir durch einen Strohhalm gesaugt. Das neutralisiert den Zucker. Im Stützpunkt half dann ein guter Whiskey bei der Verdauung der gesunden Nahrung. Am nächsten Morgen hieß es etwas früher aufstehen. Tag der Abreise. Die noch vorhandenen Getränke im Korb, hätten noch zwei Tage Urlaub bedeutet. Aber ohne Bier? Das war ein Thema, welches ich mir die Tage anhören musste. Nur zwei Kästen. Was soll der Geiz? Ja, bei der nächsten Tour läuft das anders. Wenn wir ein Versorgungsfahrzeug dabei haben. Und da waren sie wieder. Meine Probleme. Auf der Rücktour hatte ich wieder die Probleme mit der XVS. Ab 100-120 km/h hatte ich wieder das Gefühl, im Motor arbeiten keine Kolben sondern Schmiedehämmer. Zittern und klappern. Das Ventilpfeifen nahm zu. Ich habe leider noch keine Erfahrung mit diesen Dingern. Hinter Lübeck hatte ich die Nase voll. Wir waren wieder im Einzugsbereich des ADAC. Also wenn er mir um die Ohren fliegt, dann soll es so sein. Rechts ist Gas. 130 km/h lief die Kiste Schwingungsarm. Nicht gerade geräuschlos aber sie lief. Auch 140 und beim überholen waren es auch 150 km/h alles kein Problem. Nur das metallische Klopfen ließ nicht nach. Genau wie der starke Wind von vorn. Den gab es gratis zum Fahrtwind dazu. Schei.. Sturmböen. Sie Schafte es bis auf den Hof. Ohne ADAC. Es bleibt ein ungutes Gefühl und die Erkenntnis, dass die SV kaum sorgen gemacht hat und die Autobahn entspannter meister.

Ladby Wikingerschiff Nachbau

Flunderfilet mit Pommes in Lundeburg. Sehr Guuut!

Hafen Svendborg

Grillen am Stützpunkt

vor Schloss Egeskov

Motorradausstellung Egeskov

Motorradausstellung Egeskov

Bikertreffen vor Egeskov

Irgendwo stehen wir

Annis Kiosk aus Mare TV

Mehr ist dat nich !

Sonnenuntergang am Stützpunkt

Der richtige Sound ist eine schwierige Sache.

Das Original

Ein leidiges Thema für Motorradfahrer ist der Sound seiner Abgasanlage. Für Außenstehende nicht Kradisten, ist das keine Frage. alle Motorräder sind zu laut und gehören aus dem Verkehr verband. Denn man wird beim sonntäglichen Rasenmähen und dörflichen Kreissägenidylle sehr gestört. Denn das 30 sekündige Brubbeln eines Motorrades, welches gerade durchs Dorf fährt, bereite Kopfschmerzen und Schlafentzug. Komisch nur, dass die selben Menschen grüßend am Gartenzaun hängen würden, wenn ein Ferrari mit offenem Rohr die Straße entlangkriechen würde. Allein daran ist zu sehen was die Auto Lobby in diesem Land geschafft hat. Die Zeiten als Kinder staunend ihre Schippe fallen ließen oder ihren Ball umklammerten als ein Zweiradklang sie aus ihrem Spiel riss sind vorbei. Und der Traum einmal einer solche Maschine zu fahren, oder gar zu besitzen ist schon lange nicht mehr mit einem Handy kompatibel. Denn fahren und Whats-Appen schließen sich immer noch aus. Also fürs Leben unbrauchbar.

Aber das nur am Rande. In diesem Artikel soll es um die Montage der neuen Cobra Abgasanlage gehen. Wer hier schon länger liest weiß, dass ich es mit einer frei ausatmenden Röhre versucht habe. Die war mir aber nicht Bürgerverträglich genug. Und so kam ich auf die Idee, mir DB Killer selbst zu basteln. Ist leider fehlgeschlagen. Zu hohe Temperaturentwicklung. Und sie hatte auch keine Zulassung. Um der Gefahr einer Stillegung durch Blaumännchen mit weißem Schriftzug zu entgehen, entschied ich mich für eine Variante mit ABE und  E-Prüfzeichen. Weil ich die Krümmer behalten wollte und auch die Kosten im Blick hatte, kam eine Falcon oder SilverTail Anlage in Frage. Es wurde eine Cobra Eagle Mach 7 Sidewinder slip-on Yamaha XVS 1100 Dragstar V”A mit ABE. Die Abwicklung ist schnell und unkompliziert. Die Preisgestaltung etwas fragwürdig. Hier warten Zusatzkosten die ich vorher von keinem Anbieter kannte. Am Ende landet man bei einer Silvertail. Nach ein paar Tagen klingelte DHL und ich hatte wieder Geburtstag. Nach dem öffnen des Geschenkes sah ich wertige Teile. Unter anderem ein paar Schriftstücke. Eines war die Erklärung, dass für die ABE kein Papier mehr notwendig ist, da die Nummer eingelasert ist. Das Zweite war die Anbau Anleitung. Wer die geschrieben hat, sollte mal ein IKEA regal aufbauen. Dort gibt es wenigsten Bilder. Die Montage dauerte dann doch 1,5 Stunden. Und mal ganz ehrlich, zufrieden bin ich nicht. Während der Montage, reifte der Plan diese Anlage im Winter zu überarbeiten.

Was die Hersteller bei ihrer Anlage nicht bedacht haben, diese Anlage muss bei jedem Ölwechsel mit Filter demontiert werden. Und so wird das ein kompliziertes Unterfangen.

Aber nun zur Montage. Die mitgelieferten Schellen sind in den Größen 43-51 und 47-57 mm geliefert worden. In der Anleitung stehen aber 2×38 mm. und diese benötigt man wirklich. Was ich mit den 47-57 machen soll ist mir ein Rätzel. Sie sind für alles zu groß. Glücklicherweise hatte ich an meinem offenem Rohr noch Passende Schellen. Weiterhin gibt es Hammerkopfmuttern und und Schrauben mit Federringen und scheiben für die Montage der Schalldämpfer am Halter. Wie gesagt alles sehr wertig. Die beiden Innensechskant Schrauben für die Haltermontage am Chassis sind zu kurz und vor allem unpraktisch. Die leichte und schnell Demontage beim Ölfilterwechsel wird damit auf jeden Fall verhindert.

Wie bin ich vorgegangen?

Nach der Demontage der alten originalen Schalldämpfer und des originalen Halters, bereitet man die Montage wie folgt vor.

Beide Schalldämpfer mittels der mitgelieferten Schrauben am Edelstahlhalter montieren. Damit mir die Hammerkopfmuttern nicht laufend entschwinden und meine Nerven nicht überstrapaziert werden, habe ich mir ein kleines Werkzeug gebastelt. Damit ging es ausgezeichnet. Vorher schauen, wie rum der Halter muss. Wichtiger Hinweis: Die untere Schraube welche den Halter am Chassis befestigt, bitte schon in den Halter stecken. Der Untere Schalldämpfer sitzt später so eng davor, dass sie nicht mehr hineingesteckt werden kann. Darum empfehle ich die mitgelieferten Innensechskant-Schrauben gegen Schlüsselschrauben M8 x 40 mm Edelstahl zu tauschen. So kann auch eine Scheibe und der Federring problemlos aufgesetzt werden.

Die Schalldämpfer noch nicht fest Anziehen. So bleiben sie für das einfädeln beweglicher.

Jetzt die mitgelieferten Reduzierstücke auf die Krümmer schieben. Vorher die kleine Schelle draufschiebe. Abgasdichtmittel nicht vergessen. (Wer will) Wichtiger Hinweis: Die zweite größere Abgasschelle 43-51 mm ebenfalls schon über die Reduzierung führen und unter die Chromabdeckung des original Krümmers schieben.Den Schraubenkopf nach ober ausrichten. ( Schraube sollte Parallel zum Chassis laufen) Noch kann man alles bewegen. Später ist ein Unterschieben nicht möglich. Jetzt die kleine Schelle und das Reduzierstück leicht anziehen.

Nun schieben wir die beiden Schalldämpfer samt Halter auf die Reduzierstücke. So weit, dass wir die obere Halterschraube und das dazugehörige Distanzstück am  Chassis einschrauben können. Das Distanzstück unter schon vorher über die Schraube streifen. Ober können wir mit einem Nuss auf einer Verlängerung gut arbeiten. Unten quälen wir uns mit einem Maulschlüssel. Jetzt die Schellen 43-51 mm nochmals ausrichten, über den Schalldämpfer schieben und festziehen.

Nun die Anlage ausrichten und alle Schrauben anziehen. Wenn man weiß wie es geht alles kein Problem. Ich zitiere hier einmal den Martin Von YouTube Channel : Kaum macht man es richtig, schon klappt es!

 

 

 

 

 

 

 

Fahren und Testen im März und April

 

Seid einem Monat bin ich nun mit der XVS 1100 auf den Norddeutschen Straßen unterwegs. Nein nicht Täglich. Ist doch noch recht frisch. Ich gewöhne mich immer mehr an das Cruisen. manchmal empfinde ich 100 km/h schon als schnell. Aber die X,se kann auch mehr. Beim überholen kann man auch mal drehen. Und Autobahn geht auch, aber da fühlen wir beide uns nicht wohl. Durch die aufrechte Sitzhaltung wackelt der Kopf ganz schön im Wind. Probehalber habe ich mal 20 km Autobahn versucht. Sie hält die 140 km/h gut mit. Aber meinem Nacken fehlt es an Training. Hab auch keine Scheibe. Wir wohl auch nicht kommen. Bei 120 km/h ist es gut aushaltbar. So merkt man, dass der Fahrtwind sich Proportional zur Geschwindigkeit entwickelt. Was ist noch zu Tage getreten? Die X,se wird jenseits der 100 km/h zum schwingenden Instrument. Das hat sie mir mit einer lauten Fehlermeldung quittiert. Kurz nach der Autobahnabfahrt meldete sich die neue Alarmanlage. Während der fahrt mit lautem Hupen. Die Hunde im Dorf vor mir stimmten in das Geheule ein. Ja, es war Sonntag und so hatten alle etwas davon. Leider ließ die Anlage auch nach dem Neustart nicht locker und fing bald Wieder an, laut zu geben. Also Seitendeckel auf und Kabel vom Horn ziehen. Endlich Ruhe. So setzte ich die fahrt fort. Leider habe ich nicht daran gedacht, dass an meiner Alarm-Blinkerkombimation von Kellermann die Blinker wechselseitig aufleuchten, wenn die Anlage der Meinung ist, sie wird geklaut. So erntete ich ungläubiges Kopfschütteln von mir entgegenkommenden Autofahrern. Erst verstand ich nicht, was man mir damit sagen wollte. Aber als ich nach dem quittieren des Blinkers immer noch die Kontrollleuchte blinken sah, war das Rätzel gelöst. So machte ich mich auf den Heimweg. So müssen sich die 50ziger bis 80ziger angefühlt haben. An jeder Kreuzung streckte ich brav die Hand aus um meine Fahrtrichtung anzuzeigen. Im Heimischen Stall angekommen vergrub ich das Eisen erst einmal unter seiner Abdeckplane. Sauer wie ich war, wollte ich Heute mit Yamaha nichts mehr zu tun haben. In der Nacht rührte mein Gehirn noch Einmal der Elektrik rum. Wenn ich die Zündung zwei mal an und ausschalte geht die Alarmanlage an. Das habe ich sicher während der Fahrt nicht getan. Aber vielleicht jemand Anderer. Um bei einem Defekt von Kellermann die ganze Sache schnell wieder rück bauen zu können, habe ich alles mit Steckern verbunden. Sollte sich Einer von der Schwingerei auf der Autobahn gelöst haben, könnte er den zweimaligen Kontakt ausgelöst haben. Nach einer Kontrolle hat sich diese verdacht bestätigt. Und weil die Lösung so einfach war, musste ich noch Einmal Zeit und Geduld investieren um den Stecker zu wechseln. Denn genau der Pin, welcher der Anlage sagt, dass das Zündschloss betätigt wurde ist aus dem Stecker gebrochen um nun lose herum zu wedeln. Ich habe einen Wasserdichten 8 poligen Stecker aus China benutzt. Weil er 8 Pole (Pins) vereint und ein geringes Baumaß aufweist. Und weil man ja knausrig ist, hatte ich leider kein Gegenstück mehr, welches dazu passen könnte. Aber in weiser Voraussicht hatte ich im Winter noch ein paar andere Stecker geordert. Bis jetzt funktioniert alles. Klopft auf Holz. Was ist noch zu Tage getreten? Zu einem Guten Chopper gehört auch ein guter Sound. Beim Kauf hatte ich zwei Schalldämpfer von Vorbesitzer mitbekommen. Eigentlich sind es keine Schalldämpfer sondern Endrohre. Denn diese beiden Teile entließen das Abgas ungebremst. Wenn ich die Maschine startete, mussten die Nachbarn ihre Glasvitrinen festhalten. Das war auch mir zu Fett. Da die Originalanlage aber echt verklemmt war, baute ich DB-Killer. Für die beiden Schalldämpfer waren original keine vorgesehen und es gab auch keine die passten. Jetzt war der Sound immer noch knackig, aber im Stand auf ein erträgliches Maß gesunken. Bei meiner letzten Ausfahrt änderte sich aber die Geräuschkulisse. Diese Ausfahrt war zeitlich länger und weiter. Da das Innenleben der Schalldämpfer kein Volumen aufnehmen konnte, (wir erinnern uns, alles wurde hier gerade herausgeschleudert) staute sich der heiße Strom nun bis zum Ventil zurück. Der Chrom des Dämpfers lief leicht blau an. Heißt also wieder raus mit dem Ding und die Flüsteranlage angebaut. Jetzt wird eine Alternative gesucht. Und ich glaube ich habe sie schon gefunden. Sonst ist bis jetzt alles Easy. Was ich über Winter wirklich verzapft habe und ob die XVS zum Reisen taugt, wird sich Ende April zeigen, dann geht es auf die erste große Tour.

Auf den Fotos zeige ich die ersten Umbaumaßnahmen.

Kennzeichenhalter fertig, Rückleuchte gibt es nicht mehr

Wunderwaffe Kellermann CR 4

China Stecker mit Fehler

Bremspumpe fürs Lackieren vorbereitet, jetzt in schwarz

Vergleich der Größen
alt = Spiegelei
neu = Punktlandung

Vergaseranschlüsse neu

Model für Kennzeichenhalter ohne Rücklicht

Der Kardan bekommt neue Füllung

Schalldämpfer mit DB Killer, leider nicht ausgereift

Selbstgebauter DB Killer

Schalldämpfer für laut, aber zu Laut

USB Dose mit Voltanzeige, so hat man ein wenig Kontrolle

 

Saisonbeginn? Bin immer noch im Schraubermodus.

Wieder auf Besuch

Eigentlich sollte ich schon lange mit dem Motorrad auf der Straße sein. Die XVS ist schon lange fertig und es gab auch schon einmal Sonnenschein. Leider hat er nicht ausgereicht, um Wärme ins Land zu drücken. So lange die Luftmassen immer noch aus dem Norden kommen weiß ich nicht, ob die Zähne oder die Ventile klappern. Für eine kurze Ausfahrt von rund 20 km hat es schon gereicht. Aber ich habe in diesem Jahr keine lange Weile. Mittler Weile fühlen sich 5 Bikes in meiner Garage wohl. Da stehen die SV, XVS 1100, XVS 650, YBR 125, GZ 250. Glücklicher weise wollen nicht alle persönlichen Kontakt zu mir. Die SV muss sich noch gedulden und die XVS 1100 ist soweit fertig. Die XVS 650 welche ich vor 2 Jahren umgebaut habe, war nun zur Inspektion auf Besuch. Eigentlich ging es nur um die Ventile. Aber dann wurde die Liste doch etwas länger. Ein Lenkerendenblinker wollte sich vom Lenker trennen. Da war also eine Beziehung zu kitten. Die Kupplung war der Meinung sie kann durchrutschen und die Vergaser sangen im Kanon (also versetzt) und nicht im Gleichklang. Alles eigentlich kein Problem. Leider muss man bei der 650 fast alles wegbauen, um an die relevanten stellen zu kommen. So habe ich mich über die Zierblenden auf den Zylinderköpfen geärgert. Wie kann man die Dinger nur so knapp bauen. Man muss lange probieren, um sie heil vom Zylinder zu nehmen. Auch der Luftfilter ist nicht wirklich eine Ingenieursleistung. Jedes mal, wenn ich einen neuen Kandidaten auf der Bühne habe, stelle ich mir folgende Frage. “ Warum werden die immer komplizierter beim zusammenfügen von Teilen. Das Motorrad ist über hundert Jahre alt und eine einfache Reparatur ist kaum noch möglich. Ja, die Materialien sind mittlerweile so gut, dass man kaum noch reparieren muss. Aber wenn ich so ein Zweirad sehe, spukt folgender Satz durch meinen Kopf. Würdest du mit diesem Ding durch Afrika fahren. Eindeutig nein! Denn sollte doch etwas sein, kann ich vor lauter Schrauben und Plastikstöpseln nicht einmal die Verkleidung lösen um an die Kerzen zu kommen. Das Phänomen Auto wird auf das Motorrad übertragen. Den Trent preiswerte, einfache und effiziente parallel Zweizylinder zu bauen kann gut mitgehen. Aber warum muss man dann wieder so viel unnützes Zeug dranschrauben? Ist mir ein Rätzel. Aber ich werde weder etwas ändern, noch eine Lösung herbei führen. Einfach den Schei…. nicht kaufen. Ist eh zu Teuer. Mal wieder einen kleinen Vergleich, wie Teuer unser Hobby geworden ist. Als ich anfing mich wieder für Motorräder zu interessieren, war eine z.B. Suzuki DL 1000 für rund 10.000 DM ein super teures Gerät und für mich nicht erschwinglich. Heute kostet sie rund 13.000 €. Sie ist mir immer noch zu Teuer. In DM wären es 26.000 DM und an Technik ist nicht wirklich viel dazu gekommen. Hier stimmen die Relationen nicht mehr. Sie wollen mehr Motorräder verkaufen! Aber mit der Preisgestaltung beleben sie den Gebrauchtmarkt. Bitte schön. Am Ende gibt es dann eine staatliche Sanktion. Alle Motorräder mit Euro 2 dürfen nicht mehr gefahren werden. Hoffentlich hab ich dem Lobbyisten Dobrint jetzt nicht auf Ideen gebracht.

Egal, ich kümmere mich jetzt erst mal um die Bikes. So lange sie laufen dürfen, sollen sie es auch können. Die XVS 650 ist auch fertig. Jetzt kommt die GZ 250. Da will der Benzinhahn nicht richtig und der Vergaser hat auch Probleme.

Nach dem Vergaser müssen die Chromteile weg

Ventilspiel einstellen

gleichzeitig wird auf die Kette und die Markierungen geschaut.

Die Kupplung ist und bleibt wohl ein Problemkind

Zylinder 1 saugt da wohl etwas kräftiger

nach der Einstellung sieht es besser aus.

Benzinhahn gereinigt

Das Pferdchen soll nicht frieren. Und der Lack keinen Schaden nehmen

 

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