Cappuccino-Racer

Motorradfahren in Mecklenburg-Vorpommern

Der richtige Sound ist eine schwierige Sache.

Das Original

Ein leidiges Thema für Motorradfahrer ist der Sound seiner Abgasanlage. Für Außenstehende nicht Kradisten, ist das keine Frage. alle Motorräder sind zu laut und gehören aus dem Verkehr verband. Denn man wird beim sonntäglichen Rasenmähen und dörflichen Kreissägenidylle sehr gestört. Denn das 30 sekündige Brubbeln eines Motorrades, welches gerade durchs Dorf fährt, bereite Kopfschmerzen und Schlafentzug. Komisch nur, dass die selben Menschen grüßend am Gartenzaun hängen würden, wenn ein Ferrari mit offenem Rohr die Straße entlangkriechen würde. Allein daran ist zu sehen was die Auto Lobby in diesem Land geschafft hat. Die Zeiten als Kinder staunend ihre Schippe fallen ließen oder ihren Ball umklammerten als ein Zweiradklang sie aus ihrem Spiel riss sind vorbei. Und der Traum einmal einer solche Maschine zu fahren, oder gar zu besitzen ist schon lange nicht mehr mit einem Handy kompatibel. Denn fahren und Whats-Appen schließen sich immer noch aus. Also fürs Leben unbrauchbar.

Aber das nur am Rande. In diesem Artikel soll es um die Montage der neuen Cobra Abgasanlage gehen. Wer hier schon länger liest weiß, dass ich es mit einer frei ausatmenden Röhre versucht habe. Die war mir aber nicht Bürgerverträglich genug. Und so kam ich auf die Idee, mir DB Killer selbst zu basteln. Ist leider fehlgeschlagen. Zu hohe Temperaturentwicklung. Und sie hatte auch keine Zulassung. Um der Gefahr einer Stillegung durch Blaumännchen mit weißem Schriftzug zu entgehen, entschied ich mich für eine Variante mit ABE und  E-Prüfzeichen. Weil ich die Krümmer behalten wollte und auch die Kosten im Blick hatte, kam eine Falcon oder SilverTail Anlage in Frage. Es wurde eine Cobra Eagle Mach 7 Sidewinder slip-on Yamaha XVS 1100 Dragstar V”A mit ABE. Die Abwicklung ist schnell und unkompliziert. Die Preisgestaltung etwas fragwürdig. Hier warten Zusatzkosten die ich vorher von keinem Anbieter kannte. Am Ende landet man bei einer Silvertail. Nach ein paar Tagen klingelte DHL und ich hatte wieder Geburtstag. Nach dem öffnen des Geschenkes sah ich wertige Teile. Unter anderem ein paar Schriftstücke. Eines war die Erklärung, dass für die ABE kein Papier mehr notwendig ist, da die Nummer eingelasert ist. Das Zweite war die Anbau Anleitung. Wer die geschrieben hat, sollte mal ein IKEA regal aufbauen. Dort gibt es wenigsten Bilder. Die Montage dauerte dann doch 1,5 Stunden. Und mal ganz ehrlich, zufrieden bin ich nicht. Während der Montage, reifte der Plan diese Anlage im Winter zu überarbeiten.

Was die Hersteller bei ihrer Anlage nicht bedacht haben, diese Anlage muss bei jedem Ölwechsel mit Filter demontiert werden. Und so wird das ein kompliziertes Unterfangen.

Aber nun zur Montage. Die mitgelieferten Schellen sind in den Größen 43-51 und 47-57 mm geliefert worden. In der Anleitung stehen aber 2×38 mm. und diese benötigt man wirklich. Was ich mit den 47-57 machen soll ist mir ein Rätzel. Sie sind für alles zu groß. Glücklicherweise hatte ich an meinem offenem Rohr noch Passende Schellen. Weiterhin gibt es Hammerkopfmuttern und und Schrauben mit Federringen und scheiben für die Montage der Schalldämpfer am Halter. Wie gesagt alles sehr wertig. Die beiden Innensechskant Schrauben für die Haltermontage am Chassis sind zu kurz und vor allem unpraktisch. Die leichte und schnell Demontage beim Ölfilterwechsel wird damit auf jeden Fall verhindert.

Wie bin ich vorgegangen?

Nach der Demontage der alten originalen Schalldämpfer und des originalen Halters, bereitet man die Montage wie folgt vor.

Beide Schalldämpfer mittels der mitgelieferten Schrauben am Edelstahlhalter montieren. Damit mir die Hammerkopfmuttern nicht laufend entschwinden und meine Nerven nicht überstrapaziert werden, habe ich mir ein kleines Werkzeug gebastelt. Damit ging es ausgezeichnet. Vorher schauen, wie rum der Halter muss. Wichtiger Hinweis: Die untere Schraube welche den Halter am Chassis befestigt, bitte schon in den Halter stecken. Der Untere Schalldämpfer sitzt später so eng davor, dass sie nicht mehr hineingesteckt werden kann. Darum empfehle ich die mitgelieferten Innensechskant-Schrauben gegen Schlüsselschrauben M8 x 40 mm Edelstahl zu tauschen. So kann auch eine Scheibe und der Federring problemlos aufgesetzt werden.

Die Schalldämpfer noch nicht fest Anziehen. So bleiben sie für das einfädeln beweglicher.

Jetzt die mitgelieferten Reduzierstücke auf die Krümmer schieben. Vorher die kleine Schelle draufschiebe. Abgasdichtmittel nicht vergessen. (Wer will) Wichtiger Hinweis: Die zweite größere Abgasschelle 43-51 mm ebenfalls schon über die Reduzierung führen und unter die Chromabdeckung des original Krümmers schieben.Den Schraubenkopf nach ober ausrichten. ( Schraube sollte Parallel zum Chassis laufen) Noch kann man alles bewegen. Später ist ein Unterschieben nicht möglich. Jetzt die kleine Schelle und das Reduzierstück leicht anziehen.

Nun schieben wir die beiden Schalldämpfer samt Halter auf die Reduzierstücke. So weit, dass wir die obere Halterschraube und das dazugehörige Distanzstück am  Chassis einschrauben können. Das Distanzstück unter schon vorher über die Schraube streifen. Ober können wir mit einem Nuss auf einer Verlängerung gut arbeiten. Unten quälen wir uns mit einem Maulschlüssel. Jetzt die Schellen 43-51 mm nochmals ausrichten, über den Schalldämpfer schieben und festziehen.

Nun die Anlage ausrichten und alle Schrauben anziehen. Wenn man weiß wie es geht alles kein Problem. Ich zitiere hier einmal den Martin Von YouTube Channel : Kaum macht man es richtig, schon klappt es!

 

 

 

 

 

 

 

Fahren und Testen im März und April

 

Seid einem Monat bin ich nun mit der XVS 1100 auf den Norddeutschen Straßen unterwegs. Nein nicht Täglich. Ist doch noch recht frisch. Ich gewöhne mich immer mehr an das Cruisen. manchmal empfinde ich 100 km/h schon als schnell. Aber die X,se kann auch mehr. Beim überholen kann man auch mal drehen. Und Autobahn geht auch, aber da fühlen wir beide uns nicht wohl. Durch die aufrechte Sitzhaltung wackelt der Kopf ganz schön im Wind. Probehalber habe ich mal 20 km Autobahn versucht. Sie hält die 140 km/h gut mit. Aber meinem Nacken fehlt es an Training. Hab auch keine Scheibe. Wir wohl auch nicht kommen. Bei 120 km/h ist es gut aushaltbar. So merkt man, dass der Fahrtwind sich Proportional zur Geschwindigkeit entwickelt. Was ist noch zu Tage getreten? Die X,se wird jenseits der 100 km/h zum schwingenden Instrument. Das hat sie mir mit einer lauten Fehlermeldung quittiert. Kurz nach der Autobahnabfahrt meldete sich die neue Alarmanlage. Während der fahrt mit lautem Hupen. Die Hunde im Dorf vor mir stimmten in das Geheule ein. Ja, es war Sonntag und so hatten alle etwas davon. Leider ließ die Anlage auch nach dem Neustart nicht locker und fing bald Wieder an, laut zu geben. Also Seitendeckel auf und Kabel vom Horn ziehen. Endlich Ruhe. So setzte ich die fahrt fort. Leider habe ich nicht daran gedacht, dass an meiner Alarm-Blinkerkombimation von Kellermann die Blinker wechselseitig aufleuchten, wenn die Anlage der Meinung ist, sie wird geklaut. So erntete ich ungläubiges Kopfschütteln von mir entgegenkommenden Autofahrern. Erst verstand ich nicht, was man mir damit sagen wollte. Aber als ich nach dem quittieren des Blinkers immer noch die Kontrollleuchte blinken sah, war das Rätzel gelöst. So machte ich mich auf den Heimweg. So müssen sich die 50ziger bis 80ziger angefühlt haben. An jeder Kreuzung streckte ich brav die Hand aus um meine Fahrtrichtung anzuzeigen. Im Heimischen Stall angekommen vergrub ich das Eisen erst einmal unter seiner Abdeckplane. Sauer wie ich war, wollte ich Heute mit Yamaha nichts mehr zu tun haben. In der Nacht rührte mein Gehirn noch Einmal der Elektrik rum. Wenn ich die Zündung zwei mal an und ausschalte geht die Alarmanlage an. Das habe ich sicher während der Fahrt nicht getan. Aber vielleicht jemand Anderer. Um bei einem Defekt von Kellermann die ganze Sache schnell wieder rück bauen zu können, habe ich alles mit Steckern verbunden. Sollte sich Einer von der Schwingerei auf der Autobahn gelöst haben, könnte er den zweimaligen Kontakt ausgelöst haben. Nach einer Kontrolle hat sich diese verdacht bestätigt. Und weil die Lösung so einfach war, musste ich noch Einmal Zeit und Geduld investieren um den Stecker zu wechseln. Denn genau der Pin, welcher der Anlage sagt, dass das Zündschloss betätigt wurde ist aus dem Stecker gebrochen um nun lose herum zu wedeln. Ich habe einen Wasserdichten 8 poligen Stecker aus China benutzt. Weil er 8 Pole (Pins) vereint und ein geringes Baumaß aufweist. Und weil man ja knausrig ist, hatte ich leider kein Gegenstück mehr, welches dazu passen könnte. Aber in weiser Voraussicht hatte ich im Winter noch ein paar andere Stecker geordert. Bis jetzt funktioniert alles. Klopft auf Holz. Was ist noch zu Tage getreten? Zu einem Guten Chopper gehört auch ein guter Sound. Beim Kauf hatte ich zwei Schalldämpfer von Vorbesitzer mitbekommen. Eigentlich sind es keine Schalldämpfer sondern Endrohre. Denn diese beiden Teile entließen das Abgas ungebremst. Wenn ich die Maschine startete, mussten die Nachbarn ihre Glasvitrinen festhalten. Das war auch mir zu Fett. Da die Originalanlage aber echt verklemmt war, baute ich DB-Killer. Für die beiden Schalldämpfer waren original keine vorgesehen und es gab auch keine die passten. Jetzt war der Sound immer noch knackig, aber im Stand auf ein erträgliches Maß gesunken. Bei meiner letzten Ausfahrt änderte sich aber die Geräuschkulisse. Diese Ausfahrt war zeitlich länger und weiter. Da das Innenleben der Schalldämpfer kein Volumen aufnehmen konnte, (wir erinnern uns, alles wurde hier gerade herausgeschleudert) staute sich der heiße Strom nun bis zum Ventil zurück. Der Chrom des Dämpfers lief leicht blau an. Heißt also wieder raus mit dem Ding und die Flüsteranlage angebaut. Jetzt wird eine Alternative gesucht. Und ich glaube ich habe sie schon gefunden. Sonst ist bis jetzt alles Easy. Was ich über Winter wirklich verzapft habe und ob die XVS zum Reisen taugt, wird sich Ende April zeigen, dann geht es auf die erste große Tour.

Auf den Fotos zeige ich die ersten Umbaumaßnahmen.

Kennzeichenhalter fertig, Rückleuchte gibt es nicht mehr

Wunderwaffe Kellermann CR 4

China Stecker mit Fehler

Bremspumpe fürs Lackieren vorbereitet, jetzt in schwarz

Vergleich der Größen
alt = Spiegelei
neu = Punktlandung

Vergaseranschlüsse neu

Model für Kennzeichenhalter ohne Rücklicht

Der Kardan bekommt neue Füllung

Schalldämpfer mit DB Killer, leider nicht ausgereift

Selbstgebauter DB Killer

Schalldämpfer für laut, aber zu Laut

USB Dose mit Voltanzeige, so hat man ein wenig Kontrolle

 

Saisonbeginn? Bin immer noch im Schraubermodus.

Wieder auf Besuch

Eigentlich sollte ich schon lange mit dem Motorrad auf der Straße sein. Die XVS ist schon lange fertig und es gab auch schon einmal Sonnenschein. Leider hat er nicht ausgereicht, um Wärme ins Land zu drücken. So lange die Luftmassen immer noch aus dem Norden kommen weiß ich nicht, ob die Zähne oder die Ventile klappern. Für eine kurze Ausfahrt von rund 20 km hat es schon gereicht. Aber ich habe in diesem Jahr keine lange Weile. Mittler Weile fühlen sich 5 Bikes in meiner Garage wohl. Da stehen die SV, XVS 1100, XVS 650, YBR 125, GZ 250. Glücklicher weise wollen nicht alle persönlichen Kontakt zu mir. Die SV muss sich noch gedulden und die XVS 1100 ist soweit fertig. Die XVS 650 welche ich vor 2 Jahren umgebaut habe, war nun zur Inspektion auf Besuch. Eigentlich ging es nur um die Ventile. Aber dann wurde die Liste doch etwas länger. Ein Lenkerendenblinker wollte sich vom Lenker trennen. Da war also eine Beziehung zu kitten. Die Kupplung war der Meinung sie kann durchrutschen und die Vergaser sangen im Kanon (also versetzt) und nicht im Gleichklang. Alles eigentlich kein Problem. Leider muss man bei der 650 fast alles wegbauen, um an die relevanten stellen zu kommen. So habe ich mich über die Zierblenden auf den Zylinderköpfen geärgert. Wie kann man die Dinger nur so knapp bauen. Man muss lange probieren, um sie heil vom Zylinder zu nehmen. Auch der Luftfilter ist nicht wirklich eine Ingenieursleistung. Jedes mal, wenn ich einen neuen Kandidaten auf der Bühne habe, stelle ich mir folgende Frage. “ Warum werden die immer komplizierter beim zusammenfügen von Teilen. Das Motorrad ist über hundert Jahre alt und eine einfache Reparatur ist kaum noch möglich. Ja, die Materialien sind mittlerweile so gut, dass man kaum noch reparieren muss. Aber wenn ich so ein Zweirad sehe, spukt folgender Satz durch meinen Kopf. Würdest du mit diesem Ding durch Afrika fahren. Eindeutig nein! Denn sollte doch etwas sein, kann ich vor lauter Schrauben und Plastikstöpseln nicht einmal die Verkleidung lösen um an die Kerzen zu kommen. Das Phänomen Auto wird auf das Motorrad übertragen. Den Trent preiswerte, einfache und effiziente parallel Zweizylinder zu bauen kann gut mitgehen. Aber warum muss man dann wieder so viel unnützes Zeug dranschrauben? Ist mir ein Rätzel. Aber ich werde weder etwas ändern, noch eine Lösung herbei führen. Einfach den Schei…. nicht kaufen. Ist eh zu Teuer. Mal wieder einen kleinen Vergleich, wie Teuer unser Hobby geworden ist. Als ich anfing mich wieder für Motorräder zu interessieren, war eine z.B. Suzuki DL 1000 für rund 10.000 DM ein super teures Gerät und für mich nicht erschwinglich. Heute kostet sie rund 13.000 €. Sie ist mir immer noch zu Teuer. In DM wären es 26.000 DM und an Technik ist nicht wirklich viel dazu gekommen. Hier stimmen die Relationen nicht mehr. Sie wollen mehr Motorräder verkaufen! Aber mit der Preisgestaltung beleben sie den Gebrauchtmarkt. Bitte schön. Am Ende gibt es dann eine staatliche Sanktion. Alle Motorräder mit Euro 2 dürfen nicht mehr gefahren werden. Hoffentlich hab ich dem Lobbyisten Dobrint jetzt nicht auf Ideen gebracht.

Egal, ich kümmere mich jetzt erst mal um die Bikes. So lange sie laufen dürfen, sollen sie es auch können. Die XVS 650 ist auch fertig. Jetzt kommt die GZ 250. Da will der Benzinhahn nicht richtig und der Vergaser hat auch Probleme.

Nach dem Vergaser müssen die Chromteile weg

Ventilspiel einstellen

gleichzeitig wird auf die Kette und die Markierungen geschaut.

Die Kupplung ist und bleibt wohl ein Problemkind

Zylinder 1 saugt da wohl etwas kräftiger

nach der Einstellung sieht es besser aus.

Benzinhahn gereinigt

Das Pferdchen soll nicht frieren. Und der Lack keinen Schaden nehmen

 

Kurz vor fertig!

Sie läuft ! Erkennbar am Licht. Denn wie gesagt eine Batterie gibt es nicht.

Wieder ist einer Ost Ikone der ölige Lebenssaft in den Runden Verbrennungsschlund gegossen worden. Nach unzähligen Tritten ins knochige Gebein erwachte das alte Eisen mit lautem Husten. Sie ist fast fertig die S 51 N Enduro. Auch wenn ihre Teile vor Jahrzehnten vielleicht eine andere Zusammensetzung hatten. Wie gesagt sie ist in großen Maße zusammen gesucht. Erschreckend für mich war auch die Erkenntnis, wie viel Kabel am Ende doch geklemmt werden mussten. Sie hat keine Startbatterie. Sicherheitsschalter an Kupplung, Bremse vorn, Ständer oder Ölalarm gibt es nicht. Blinker war bei dieser Serie N (wie Normal)  nicht vorhanden. Alles wie von der Lichtmaschine oder Generator direkt angetrieben. Sicherungen auch nicht vorhanden. Nur die Hupe benötigt eine eigene Batterie. Wer sich an diese Seite erinnert, der weiß vielleicht, dass ich vor Jahren schon einmal eine Schwalbe mit aufgebaut habe. Diese S 51 war aber noch einmal eine Herausforderung die ich ohne Hilfe meines erfahrenen Freundes wohl nicht gelöst hätte. Als ich Jung war, fuhr ich eine TS 150. Mopeds waren mir fremd und zu langsam. Aber zu einem Zweitakter möchte ich trotzdem nicht zurückkehren. Nicht weil ich es für schlechte Technik halte. Ganz im Gegenteil. Es ist eigentlich die überlegende Technik im Zweiradbau. Nur die Spülverluste und das Abgasproblem finden einfach keine Lösung. Wer es schafft diese Probleme zu lösen hat den Gral entdeckt. Ich persönlich werde mir aus diesem Grund keinen Zweitakter in die Garage stellen. Auch wenn ich schon öfter darüber nachgedacht habe mir meine Jugend wieder aufzubauen und eine blaue TS wieder mein Eigen zu nennen. Doch die Vernunft sagt: “ Lass es!” Totes Kapital welches du bald nicht einmal mehr Sonntags fahren darfst, weil die Abgasnorm Euro 5 das verbietet. Oder du bekommst ein teures Außnahmekennzeichen. Auch wenn Motorradfahrer nicht gerade zu den rationalsten Menschen gehören, werde ich mir das nicht mehr antun.

Was ist noch zu tun? Die Batterie für die Hupe fehlt. Der Vergaser hat ein Schwimmerproblem, das Frontschutzblech fehlt, Kabel und Zuge müssen ordentlich befestigt werden, Glühbirnen müssen ersetzt werden. Und am Ende muss noch einmal die Große Zange angesetzt werde, um verbogene Teile wieder in die richtige Richtung zu stellen. Wie gesagt, sie ist zusammen gesucht. Und nicht nur die besten Teile haben hier ein neues zu Hause gefunden. Ab Donnerstag kann sie von ihrem Besitzer in Empfang genommen werden.

Der Tank hat Beulen und ein Dreckproblem. Auch spülen hilft nicht viel.

Kabelschrank, noch nicht aufgeräumt

S 50-51 N Enduro oder was auch immer, ist fast fertig.

Soweit erst einmal fertig

Ich bin guter Hoffnung. Das Baby hat eine Chance. Es hat sicher von Hause aus ein paar Gendefekte, aber die liegen hoffentlich nicht an mir. Ich habe mir alle mühe gegeben, aus allen zusammengesuchten Teilen wieder ein Moped zu machen. Dabei gab und gibt es genügend Probleme. Und ganz ausgestanden ist die Sache noch nicht. Es fehlt noch die Elektrik und natürlich der erste Schrei, wenn das Baby wieder zum Leben erweckt wird. Bis dahin werden wohl noch zwei Wochen vergehen. Es sind immer noch nicht alle Teile vorhanden. Und für die Elektrik muss das Baby die Werkstatt wechseln. Da z.B. ein Schalter fehlt, der leider nicht mehr zu bekommen ist, muss einiges jetzt anders geschalten werden. Da hol ich mir lieber Hilfe von einem Fachmann. Wenn die Kiste läuft, mache ich drei Kreuze. Sollte ich so ein Ding noch einmal anfassen, so nur wenn ich sie auch auseinander nehme. Dann weiß man was man hat, und was davon Funktioniert. Denn dieses Projekt hat mit vielen Unbekannten zu kämpfen. Wie jetzt zum Schluss z.B. der simple Benzinhahn. Der ist so verdreckt, dass ich da mit dem Kompressor Pusten kann wie ich will. 8 bar schaffen es nicht, den Dreck auszublasen. Auch der Diesel hat versagt. mit einer Nadel habe ich versucht den Sand, oder was es auch immer ist, herauszubekommen. aber er weigert sich standhaft. Also neu. Das Bowdenzug Set für Enduro ist genauso ein komisches Ding. Alle Zuge passen, nur der Gas-Bowdenzug ist zu kurz. Ist das Geld machen oder Dummheit? Ich hoffe ersteres, dann könnte ich es verstehen. Mal sehen was es bis zur ersten Probefahrt noch so gibt.

Benzinhahn von innen,
Wo hat der gelegen?

Ärger mit der Software

Immer wieder habe ich ein Problem mit der Software. Nicht mit der an den Bikes. Die haben glücklicher Weise nur einen Elektronikbaustein. Nein, es geht um diese Seite. Im Hintergrund läuft ein freies CMS in diesem Fall WordPress. Nun finde ich es wirklich schön für uns Privatleute, dass die vielen fähigen Typen dieses System unendgeldlich weiterentwickeln. Manchmal machen sie Fortschritte manchmal geht es auch in den negativ Bereich. Was gut ist, dass viele Plugins zur Verfügung stehen. Schlecht ist das die Kompatibilität schwindet. Und immer mehr möchten Geld für ihre Plugs. Darum ist ein Nachteil dieser Systeme der immer währende Kampf mit dem „was geht nu wieder nicht?“ In meinem Fall, müsste ich mein Themes der PHP 7 anpassen. Und seid WordPress 4.7. gehen alle Kontaktformulare nicht mehr. Nun habe ich versucht mir etwas neues dafür aufs CMS zu ziehen. Und was soll ich sagen. Es hat das Themes ganz zerschossen. Kurioserweise funktioniert das Alte noch. Also müsst ihr mit der alten Optik leben. Aber das wird wohl gehen, bis ich das Problem gelöst habe. Bis dann also.

Nachtrag: habe mich jetzt mit dem Problem auseinandergesetzt. Und wieder viel dazu gelernt. In erster Linie, dass man keine Seite betreiben sollte, wenn man keine Probleme will. Es liegt wieder einmal an vielen Faktoren. Ein großer Faktor ist, wie könnte es anders sein, Geld! Um mehr Plugins arbeiten zu lassen, brauche ich mehr memory limits. Diese werden vom Hoster bereitgestellt. Will ich mehr, muss ich ein teureres Paket kaufen. Dabei müsste ich auf Buisness. Aber was soll ich mit dem ganzen Speicherplatz machen? wer braucht schon 200 GB und 100 Datenbanken, wenn er eigentlich nur einen kleinen Blog betreibt. Irgendwo beißt sich die Katze…..

Und die CMS so wie z.B. WordPress werden immer größer. Dazu kommt der drang der Programmierer ihre Produktlizenzen nicht mehr einmalig zu verkaufen, sondern jeden Monat neu. Ich kann den Vorteil hinter allem verstehen. Aber diese Seite ist ein Hobby und kein Geschäft. In ein paar Jahren wird es also kaum noch Private seiten mit wissen geben. Bezahlte Shopping Seiten werden das WWW füllen. dann gibt es halt keinen Cappuccino-Racer mehr. Man wird ja auch älter. 😉

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