Motorradfahren in Mecklenburg-Vorpommern

Allgemein

Hallo und Willkommen! Informationen und Gedanken, alles dreht sich hier um das Motorradfahren. Wir versuchen diese Seite so informativ wie möglich zu gestallten. Es geht um Strecken und Touren in Meckenburg-Vorpommern. Aber auch unsere Touren die etwas weiter von Heim und Herd entfernt sind. Motorradtest und Bastelarbeiten. Auch Camping und Campingzubehör ist ein kleines Thema hier auf unserer Seite. Also wer lust hat kann sofort losstöbern. Viel Spass !

Don’t touch a running system

Diesen Spruch kennt wohl jeder der sich mit Technik und technischen Systemen befasst. Egal, ob er mit schweren Maschinen arbeitet oder nur den Drucker mit dem Netz verbindet. Wenn etwas läuft lass die Finger weg. Es wäre so einfach. Aber leider gibt es da noch die Typen, welche die Flöhe husten hören und einem kleinen Hüsteln im System auf den Grund gehen wollen. Schreckliche Menschen sind das! Leider gehöre ich auch zu dieser Gattung. Da hat sich im letzten Sommer der “Slow Walker” öfter beim Start verschluckt. Erst gab es einen metallischen Knall und dann drehte der Anlassen kurz frei. Der zweite Versuch brachte das Triebwerk aber stets zum laufen. Das hat mich dann aber doch beunruhigt. Da ich in der Welt unterwegs bin, wollte ich vermeiden, dass ich irgendwann nichts mehr vom Motor höre. Im Netz gab es den Hinweis auf die Anlasser-Kupplung. Diese soll bei den Yamahas dieser Baureihe nicht die beste sein. Also entschied ich aus Ermangelung an Wissen und Werkzeug den Chopper in die Hände eines Fachmannes zu geben. Die Geschichte ließ sich auch gut an, nimmt aber bis heute immer größere Ausmaße an. Nach der ersten Öffnung des Motors hat sich, nach optischer Kontrolle der Fehler bestätigt. Deutliche Anzeichen von Verschleiß an der Anlasser-Kupplung. Und da wir schon bei einer Kupplung  waren, haben wir die andere auch gleich begutachtet. Ja, es war klar. Auch hier sind wir am Limit. Der Belag ist runter. Nun waren wir schon im inneren des Motors. Also Vergaser raus und ins Bad damit. Dann fanden die Mechaniker heraus, dass auch die Steuerketten ihr leben verlängern wollten. Leider beeinträchtigt diese Länge den sauberen Lauf des Motors. Ja auch neue Ketten gestand ich dem “Slow Walker “ zu. Und weil ich ” ja” sagte, wurde ich bestraft. Der Motor muss raus. Und nun meldete sich mein Bauch. Die veranschlagten Kosten von rund 11/2 mit zwei Nullen Scheine werden nun nicht mehr ausreichen. Aber ein zurück macht auch keinen Sinn mehr. Nun geht es mir wie dem Hamburger Senat. Die Oper ist begonnen worden und muss nun fertig. Ich hoffe einfach, dass es keine Überraschungen mehr gibt. Aber das ist mehr Hoffnung als wissen. Ich werde weiter berichten. Für mich hoffe ich, dass “Slow Walker “ und ich am Ende wieder zufrieden zueinander finden.

Februar. Warten auf die Saison.

Fertig !

Eigentlich habe ich viel vor. Aber irgendwie bekomme ich Zeitlich nichts auf die Reihe. Aber die Triumph ist TÜV bereit. Hier sollte es keine Probleme geben. Obwohl einiges doch immer noch komisch ist. Scheint aber mit der schlechten Kindheit dieser Triumph zusammen zu hängen. Was haben wir gemacht? Die Gabel ist von der Sanierung zurück und eingebaut. Die Bremsscheibe und die Bremsklötze der Hinterradbremse sind neu. Der Hebel der Bremspumpe ist etwas nach oben gewandert und das Innenleben ist neu. Der Tank hat wieder seine beiden Überläufe. Komisch an diesem Gerät ist aber, hat man eines Repariert, fällt im gleichen Augenblick etwas anderes ab. Hier war es die Tachowelle. Aber auch das ließ sich mit ein paar Tricks hinbiegen. Bei der Hinterradbremse und den Überläufen hatte ich Hilfe. so konnten wir den Aufwand doch etwas minimieren. Danke dafür. Jetzt geht es in den nächsten Tagen hoffentlich an den “Slow Walker”. Denn in spätestens 5 Wochen sind die Straßen frei. Hoffe ich.

 

 

 

 

 

 

Lange nichts geschrieben. Aber man möge mir das verzeihen.

Erst Einmal ein gesundes neues Jahr an die wenigen Leser. Ich hoffe wie alle, dass dieses Jahr besser wird wie das Letzte. Leider kann ich nicht sagen, ob das letzte Jahr wirklich schlecht war. Und für das neue Jahr fehlt mir noch die Vorstellung. Kurz um. Ich habe keine Vergleichsmöglichkeit und somit auch keine Idee, was besser werden könnte. Vieleicht beginnt man auch ab 50 zig zufriedener zu werden. Was liegt in diesem Jahr an? Erst müssen die Bikes wieder auf Vordermann gebracht werden. Ein trauriges Etwas steht schon wieder in der Garage auf dem Blechtisch. Eine alte Bekannte, der vor dem TÜV noch einmal auf die Beine geholfen werden soll. Im letzten Jahr haben wir die Federn gegen härtere von Wirth getauscht. Dabei ist der schlechte Zustand eines Standrohres schon aufgefallen. Und wie vorauszusehen, haben auch die neuen Dichtringe aufgegeben. Jetzt habe ich die beiden Vorderläufe ausgebaut und zur Regeneration in fachkundige Hände gegeben. Da es für mich schwer ist, an entsprechende Ersatzteile zu kommen. Denn auch auf Ebay schwirrt nicht viel brauchbares umher. Und das was da ist, wird auch nicht billiger. Gleiches gilt für die Hinterradbremse. Die Scheibe bekommt man, aber die Bremssteine werden schon schwerer. Und ja, ich gebe zu, dass ich dem Internet nicht immer traue. Ich gehöre zur Generation, wo ein Wort noch etwas gilt und wo ein Blick in die Augen noch etwas über das Gegenüber sagt. Leider muss ich feststellen, dass dieser Blick in der Generation 25+ nichts mehr zu sagen hat. Der Westen und deren Kultur hat uns doch viele Schauspieler beschert. Vieles was gesagt wird, hat heute kein Gewicht mehr. Es ist halt doch nur gesagt worden. Ein Handlungswille war nicht in den Worten enthalten. Es ist auch ein Streitpunkt zwischen meinem Sohn und mir. Er ist der Meinung, dass gerade unsere Generation es ihnen so bei gebracht hat. Ich hingegen hoffe, ihm etwas anderes mitgegeben zu haben. Ob es ausreichend war, wird sich sicher in 20 Jahren zeigen. Bis dahin hoffe ich auf die Gesundheit, die am Jahresanfang gewünscht wird.

Was steht fahrtechnisch an? Die obligatorische Herrentags- Tour ist in groben Zügen geplant. In diesem Jahr habe ich mal diktatorisch gesagt wo es hingeht. Es musste ja so kommen. In den ersten zwei Jahren sind wir gefahren wie ich es wollte. Dann gab es vier Vorschläge, aus denen man wählen konnte. Mehrheit siegt. Dann drei Vorschläge, dann zwei, dann gab es auch Schnellschüsse um überhaupt noch zu fahren. Und in diesem Jahr hat die Demokratie ein Ende gefunden. Ich sag wo es lang geht. Tataaaaa! Die Entscheidung aller viel mal wieder auf Dänemark. (Die Wahl hatten sie nicht). Die Wochenendgestaltung hängt noch so ein wenig in der Schwebe. Aber auch das bekommen wir hin. Im Juni werde ich für drei Wochen ausfallen. Da kann sich das Volk von mir erholen. Die Reise geht mit Freunden und Familie Neudeutsch gesagt “ nach, zum Nordkap hin”! Leider ohne Motorrad. Wieder einmal. 2011 habe ich es mit meinem Sohn in 10 Tagen geschafft. Diesmal haben wir uns mehr Zeit genommen. Aber ich weiß, dass es wieder zu wenig sein wird. Vielleicht schaffe ich es mit 65 Jahren, wenn ich noch auf dem Bike sitzen kann. Und vielleicht geben uns die Frauen dann mehr Ausgang, weil sie froh sind, uns los zu werden. Bis da hin, hoffe ich: Die Plattentektonik reißt Skandinavien nicht aus Europa heraus. Und gleiches sollte auch für Brüssel gelten. Denn ein Sexit wäre zwar worttechnisch interessant, aber mir würden sie schon fehlen. Die Nordmänner und Frauen.

Letzten Strahlen im November

Pause zum Hände wärmen

Die Saison ist wohl für die meisten vorbei. Ja es gab noch ab und an ein paar Tage zum Fahren, aber leider lagen diese immer in der Woche. Am WE schaltete der Wettergott (Wie auch immer er heißt) seine Dusche an. Feuchte und Kälte ist nicht das Wetter, welches mit einem Motorrad Spaß macht. Aber denn noch habe ich es geschafft, die Saison um ein paar Tage zu verlängern. Die Strecken waren nur noch kurz. Keine 100 km habe ich zusammen bekommen. Aber es war trotzdem nicht schlecht. Ich sollte überlegen, ob ich meine Arbeit nicht auch in Spanien machen kann. Dann ziehe ich im Winter dort hin. Was kommt also jetzt, bis die Saison wieder beginnt. Einige Private Bauprojekte und dann müssen ja auch die Bikes gepflegt werden. Die SV Steht schon auf der Bühne. Für den Chopper habe ich mir etwas Hilfe organisiert. Das muss ich wohl ins Innenleben. Da ist es besser jemanden zu haben der auch die entsprechenden Werkzeuge besitzt. Schauen wir mal was am Ende dabei heraus kommt. Die Umbauten die ich eigentlich noch machen wollte, bleiben aber erst einmal auf der Strecke. Es muss erst wieder Geld nachwachsen. Und in diesem Jahr war Dürre. Da konnte nichts wachsen. Dem Geldbaum ging es schlecht. Die Urlaubs-Projekte im nächsten Jahr werden den Baum auch fordern. Schauen wir in die Zukunft und hoffen auf eine positive Entwicklung. Von der Politik können wir nichts erwarten.

 

 

 

 

Der Leuchtturm weist den Weg
Wege im Naturschutzgebiet sind super und einsam

Rest Tage aufbrauchen

Improvisieren ist für Biker kein Problem

Der Oktober ist fast vorbei und das Wetter beginnt sich mit der Jahreszeit zu synchronisieren. Soll heißen Wetter entspricht Kalender. Das soll uns aber nicht aufhalten noch ein paar Stunden auf dem Bock zu genießen. Zwei von uns haben Ganzjahres Kennzeichen und einer kann noch bis November. Mit der richtigen Kleidung lassen sich noch kürzere Touren fahren. Leider wird man mit mehr Polster unterm Hemd auch weniger beweglich. Aber da der Gripp sowieso fehlt bleiben die Heldentaten aus. oberste Priorität: “ Heil ankommen!” An diesem Sonntag begann die Tour im grauen Nebel und der Himmel zeigte nichts von der Voraussage des Wetterfrosches. Aber 15 km Land einwärts sah es schon anders aus. Blauer Himmel und Sonne. Unser Ziel heute, das Schloss Zinzow. Eine kleine feine Likör Brennerei mit hausgemachten Kuchen erwartete uns. Eigentlich hat der Terrassenbetrieb sein Saison-Ende erreicht. So fanden wir auch eine von Mobiliar freie Terrasse vor. Aber wie man sehen kann gibt es sie. Die Flexibilität mancher Menschen. Kurzer Hand fand ein Tisch Aufstellung und eine Bank reichet ja für zwei Ärsche. Angepriesen wurde ein Apfel-Streusel-Kuchen aus eigener Zucht. Auch weil nur dieser da wäre. Man habe nicht mit Publikum gerechnet und schon gar nicht mit Outdoor-Publikum. Nach reiflicher Überlegung entschieden wir uns deshalb für einen Apfel-Streusel-Kuchen und zwei Pott Kaffee. Der junge Besitzer war sehr rührig. Selbst als es um ein Zigarettchen nach dem Kaffee ging, sprang er wie aus dem nicht mit einem Aschenbecher herbei. Insgesamt hatte er zu dieser Stunde 6 Kunden zu bedienen. So konnte er jedem volle Aufmerksamkeit schenken. Und das Tat er. Wer nicht in Voll- Montur kommt, kann hier bei schönem Wetter auch den Kuchen wieder ablaufen. Das Landrabental bietet ein schöne Landschaft. Und wer Geschenke für Weihnachten noch nicht im Sack hat, der kann sich hier von der Dame des Hauses in die Kunst des feinen Brandes einweisen lassen. Auch mit Probieren. Auf der Rücktour schlenderten wir über Dorfstraßen zurück ins traute Heim. Alles in allem noch einmal eine nette Tour. Mal sehen, ob es im November auch noch geht. 

Fast allein auf Terrassien

Viele Bikes und viel Stahl ergeben ein Loch in der Kasse.

Blick vom alten Hebewerk

Ein wunderschönes Wochenende im Oktober. Besser kann ein Herbsttag nicht sein um noch einmal eine große Tour zu fahren. Lange haben wir darüber gesprochen und nun Stimmen Zeit, Wetter und Lust über ein. Auf geht es zum Schiffshebewerk. Ein paar Zwischenpunkte auf dem Navi eingegeben. Und los geht es. 10.00 Treffpunkt und es ist noch kühl. Auch wenn die Sonne schon am Himmel steht. Die Strecke soll und am Werbellinsee vorbeiführen. Eine Straße immer schön am See entlang. Aber manchmal kann ich die Wege des Navis nicht nachvollziehen. Ich habe extra Wildau eingegeben. Von uns aus ist das am unteren Ende des See. Und Autobahn meiden war angekreuzt. Hat alles nicht genützt. Besser wäre wohl Joachimstal gewesen. Das Navi hat die schöne Strecke ausgelassen und ist von der Rückseite an Wildau herangefahren. Ja, “die Wege des Herrn Navi sind unergründlich!” Was soll`s. Auf Grund der vorangeschrittenen Zeit habe ich mich kurz geärgert. Neues Ziel Schiffshebewerk Niederfino. Die Strecke von Eberswalde nach Liepe ist für Motorradfahrer ein Fest. Von Eberswalde bis Liepe geht es Kurvenreich durch den Wald den Berg hinauf. Fast eine kleine Harztour. Für uns als Flachlandfahrer immer wieder etwas besonderes. Hinter der letzten Kurve liegt der Blick auf`s Neue, sowie alte Hebewerk frei. Es sind beides erhabene Konstruktionen. Da wir nun schon über vier Stunden im Sattel saßen, meldetet sich ein hohles Organ und bat um Füllung. Also Bikes schnell in die Reihe mit vielen anderen Zweirädern angestellt und einen Platz bei den vier Imbiss-Containern gesucht. Currywurst mit Pommes. Da wir auch noch eine Bergbesteigung vor uns hatten, passte auch noch ein kleines Pilz. Das wir ja sicher schon bei der Ankunft auf dem Stahlkollos verbrand sein. Plätze zu bekommen war nicht einfach. Viele Menschen In Lederkluft suchten danach. Aber wir hatten Glück. Nach dem Verzehr der edlen Speisen sollte es nun auf den Eisenhaufen gehen. So standen wir vor den Automaten und tippten auf den Button herum. Nach dem wir feststellten, dass wir keine Gruppe waren, sog sich jeder ein Ticket für 3 Euronen. An der Drehtür standen die Provinzler vor der nächsten Aufgabe. Man musste herausfinden, dass das Drehkreuz erst den Weg freigibt, wenn die Karte wieder herausgezogen wird. Ingenieure Denken halt anders. Und wir konnten beobachten, dass dieser Umstand nicht nur uns zu schaffen machte. Die Besteigung der Nordwand mit Karabiner und Seil haben wir weggelassen. Oben angekommen, hat jeder mal sein Alter geschätzt. Ich kann sagen, so alt werde ich nicht wie ich mich fühle. Die Erkenntnis, dass etwas getan werden muss, liegt schon lange wie schwerer Nebel über mir in der Luft. Aber der Schweinehund sitzt mit seinen fetten Beinen um meinen Hals geschlungen auf den Schultern. Er reite mich zu Tode. Das Hebewerk an sich ist, immer noch ein Wunder der Technik. Entstanden durch viele Hände Arbeit. Und es ist wirklich eine Reise wert. Die Brandenburger wissen es. Was sie aber wohl auch nicht wussten, ist die Touristenfalle von Liepen. Seid 2016 schleicht ein Parkraumwächter durch die Lande. Und sein Raubzug hatte Erfolg. Der Bescheid brachte ein Zahlungsaufforderung von 15 € ins Haus. Die Masse ist gut für die Kasse! So hat er an diesem Tag grob geschätzt 1500 € Minimum eingenommen. Dafür hätte ich lieber noch einen Currywurst genommen. Also aufgepasst, “ ein Gespenst geht um die Welt”!  Egal, der Tag war trotzdem nicht zu toppen. Auf dem Weg in die nördlichen Gefilde, fuhren wir in die Nacht hinein. Plötzlich erinnerte man sich, der Herbst lässt die Sonne auch früher sinken. Der Scheinwerfer warf sein Licht auf die feucht werdende Straße. Leider nicht alles. Er könnte auch gezielter werfen. Jetzt ging mir ein Licht auf, warum so viele Chopper mit ihren Leuchtgirlanden unterwegs sind. Drei Lampen an der Front. Aber eigentlich ging es. Die Straße ist das dunkle Band ohne Bäume. Man kann sich ja vortasten. Leider war diese Tour für einige von uns auch die letzte in dieser Saison. Das Wetter ist schlagartig auf Null. Für die Anderen kommen noch ein paar Tage im November. Mit Pelzjacke und Stricksocken.

Das neue Hebewerk in Beton. Wird bis zur ersten Sanierung nicht lange brauchen.

Technik die heute noch begeistert

Altes Schiffshebewerk
Niederfino

Vorsicht Falle !
Hier nicht Parken!

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