Motorradfahren in Mecklenburg-Vorpommern

Kurztrip bis 300 km

Hier könnt Ihr zur eigenen Verwendung Tourendaten herunterladen. Diese werden von uns als *.zip Dateien zur Verfügung gestellt. Nach dem Entpacken habt ihr eine *.gpx Datei die ihr z.B. im Programm RouteConverter (Freeware) in das entsprechende Format für euer Navi wandeln könnt.
Im Kommentarbereich könnt ihr Anregungen zur Route oder Sehenswürdigkeiten auf dieser Strecke an uns herantragen. So wird in Zukunft in Mecklenburg-Vorpommern kein Platz unentdeckt bleiben. So man ihn mit dem Motorrad bequem erreichen kann.

Wein Gut? Oder guter Wein? Tour zum Weingut “Schloss Rattey” rund 200 km nicht immer Chopper geeignet.

Schloss Rattey 07Lange hat diese Seite geschwiegen. Ich wurde schon angesprochen, was den wohl los sei. Alles zu benennen, wäre schwierig und würde viel Zeit in Anspruch nehmen. Kurz gesagt der Sommer war lang. Urlaub mit der Familie und ein neues Familienmitglied nahmen meine Zeit in Anspruch. Das neue Familienmitglied ist eine alte XVS 1100 aus dem Hause Yamaha und hatte in den letzten Wochen meine ungeteilte Aufmerksamkeit. Das fahren mit so einem Schätzchen musste erst erlernt werden.  So ein Chopper ist doch ganz anders zu bewegen, wie meine SV. Alles ist etwas gewichtiger und muss auch etwas engagierter gefahren werden. Und es rappelt im Karton. Ein Zweizylinder ist nicht gleich ein Zweizylinder. Bis 90 km/h ist alles schick. Darüber wird es rapplig. Genaueres gebe ich zum späteren Zeitpunkt zum besten. Nun bin ich erst einmal damit beschäftigt, herauszufinden, ob ich ein Cruiser fahren möchte, oder doch bei der Suse bleibe. Um das herauszufinden, muss ich natürlich fahren. Und das taten wir. Das Wetter war sehr gut. In diesem Jahr gibt es einen langen schönen Spätsommer. Und weil ich das Werbeschild vom Schloss Rattey schon oft gelesen hatte, hielt ich es für ein lohnendes Ziel. Schlampig wie ich bin, dachte ich mir eine Richtung aus und wir fuhren los. Ohne einen Blick auf die Karte oder auf Google. Ich konnte mich lediglich erinnern, dass ich diese Werbeschilder überall gesehen habe. Sie würden den Weg schon weisen. Also los, Richtung Neubrandenburg. Ich wusste noch, dass Friedland nicht so verkehrt wäre. Irgendwo werden diese Schilder auftauchen und wir fahren ihnen nach. Typischer Fall von Denkste ! In Friedland nahmen wir durch eine Umleitung die falsche Ortsausfahrt. Und wo ist dieses blöde Schild wenn man es braucht? Als die Unsicherheit wuchs und die Kilometer stoisch weiterzählten, fragten wir bei einem Zigarettenstop, noch einmal Google. Google hat laut gelacht! Als es sich wieder ein bekam, hatte Google Maps zwei Routen gefunden. Eine zeigte den Abzweig der rund 100 m hinter uns lag und die zweite Meinung lautete zurück bis Friedland. Da wir auch mit dem Chopper unterm Arsch nicht den Weg des besten Asphalt nehmen, war Variante A natürlich die erste Wahl. Und prompt schickte uns das Schicksal auf das mecklenburgische Kopfsteinpflaster. Aber das Neue Entdeckergerät nahm diese Hürde sehr gelassen. Das 18 Zoll Vorderrad geht besser über den Granit als der Vorderlauf der SV. Nur der Kennzeichenhalter gab etwas nach und wollte sich öffnen. Nach 3 Kilometern auf dem Pflaster hatte ich doch die Nase etwas voll. Glücklicher weise gab es ein Abzweig der uns auf frischen Asphalt führte. Leider nur bis ins nächste Dorf, dann wurde aus dem Asphalt eine Betonplattenstraße. Gut befahrbar. Durch Google haben wir wieder einmal Ecken gefunden, die wir mit einem Navi nie gesehen hätten. Da sei der Technik in beiden Fällen gedankt. Einmal für die wage Hilfe und das andere Mal für das nicht vorhanden sein. Über einsame Straßen und an Seen vorbei fanden wir endlich eines der Gesuchten Schilder. Und bald darauf auch das Schloss. /Schloss Rattey / für alle die mehr wissen wollen, diesen Link. Durch den Haupteingang gerade aus kommt man auf die Terrasse. Von der Terrasse blicht man auf die Überreste eines alten Parks und wer ein Fernglas hat auf wirklich schöne alte Eichen. Wichtiger für uns war das Kuchenbüfett. Für einen kleinen Obolus gab es Kuchen satt. Wir schaufelten uns von der großen Torteninsel ein Stück auf den Teller. Hätten wir das gewusst, wäre das Mittag weggefallen. So aber passte nicht mehr hinein. Damit der Tortenbauch nicht gleich wieder in den Nierengurt gepresst wird, liefen wir noch die Eichen von nahem anzuschauen. Stattliche Naturgeschöpfe. Auch wenn sie jünger sind, stehen sie den “Ivenacker Eichen” nicht viel nach. Der Rückweg führte über die Hauptstraßen. Das Kopfsteinpflaster war aber fast vergessen. Im Kopf geblieben ist die Landschaft.

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Leider keinen Vergleichsmaßstab. Selbst anschauen.

Leider keinen Vergleichsmaßstab. Selbst anschauen.

Ich finde diesen Baum schön !

Ich finde diesen Baum schön !

Schloss Rattey vom Park aus

Schloss Rattey vom Park aus

Schloss Rattey 02

Stück von einer Torteninsel

Stück von einer Torteninsel

Die Neue Alte

Die Neue Alte

Mecklenburg-Vorpommern ist kleiner als gedacht

Wer ins Schloss will bricht sich die Füße

Wer ins Schloss will bricht sich die Füße

Der Wind drückt von vorn. Das tut er ja immer. Aber heute sind wir nicht schnell unterwegs. Die schwarze Wolke hängt wieder über der Straße und entlässt leichten Nieselregen. Aber das schreckt uns nicht mehr. Ist nur Wasser Tut gar nicht weh. Heute haben wir uns einen Miniaturpark als Ziel ausgesucht. Die Streckenplanung war nicht unsere Beste. Einen kurzen Blick ins Google Universum und  die Strecke war klar, so dachten wir. Model und Landschaftspark Göldenitz bei Rostock (http://www.miniland-mv.de/de/). Kann ja nicht schwer sein. Navi blieb wieder zu Hause. Also rauf aufs Bike und erst mal über die 109 aus Greifswald raus, dann die 194 durch Grimmen und die L19 bis Sanitz. So fuhr man früher nach Rostock als es noch keine Autobahn gab. Oder über Demmin. Ab Sanitz wurde es schwer. Im Hinterkopf hatte ich Richtung Tessin. Es wird bestimmt Schilder geben. Reines Wunschdenken. Kein Hinweis aufs Miniland. Dann zurück nach Sanitz. Auch hier kein Hinweis. Wie immer ließen wir uns vom reinen Gefühl für die Richtung leiten. In Sanitz bogen wir einfach nach links ab. Fertig. Man wird sehen was kommt. Zum Beispiel hofften wir auf Infokarten die über Sehenswürdigkeiten Auskunft geben. Aber es kam nichts. In Niekrenz an der Ortsbushaltestelle fanden wir einen schemenhafte Fahrplan mit Karte. Daran konnten wir sehen, das zu mindestens die Richtung stimmt. Kurz vor Lieblingshof dann die Erlösung. Ein Schild mit der Aufschrift Miniland 2,5 km. Na bitte, geht doch! Am Eingang zum Miniland der zwischen zwei Scheunen lag, rauschten wir erst einmal vorbei. Der Eintritt ist mit 5 € im Rahmen. Ob er angemessen ist, muss jeder selbst entscheiden. Die Parkanlage ist weitestgehend gepflegt. Die wiederspiegelt unser Heimatland. Die repräsentativsten Gebäude der Städte sind als Model zu sehen. Die Pflege hat uns etwas enttäuscht. Für den Bau wurde sicher große Mühe aufgewendet, aber die Erhaltung ist mangelhaft. Liegt sicher auch an der Zahl der Besucher. Denn führ eine Stunde waren wir die einzigen und natürlich die schönsten Menschen auf der Anlage. Wer die Anlage in Gingst auf Rügen kennt, der ist sicher enttäuscht. Wer das Minimundus in Klagenfurth Östereich kennt, der wohl noch mehr. Irgendwie fehlt der Pepp. Für Kinder ist ein Seeräuberschiff aufgestellt. Und erwachsene laufen die Wege ab. Das war es im Großen und Ganzen. Die Fläche würde z.B. mit eine Minigolfanlage verbunden mehr hergeben. Nur mal als Idee. Aber es liegt sicher am Geld. Personal haben wir an einem Sonnabend 5 Personen gezählt. Wie man diese ernährt ist uns ein Rätzel. Das kleine Restaurant am Ausgang bot zu einem Sehr guten Preis Kaffee und Kuchen an. Mit begrenzter Auswahl. Buttermilchkuchen Frisch vom Blech. Große Stücken die gut geschmeckt haben. Nach einem Kurzinterview mit dem Gastronomen vor Ort, waren wir eigentlich Ratlos. Auf die Frage: Ob es den hier immer so ruhig sei? Wurde uns erklärt, dass es auch Tage gab an denen es voll ist. Aber bei schönem Wetter kommt keiner, da sind alle am Strand! Lautete die Antwort. Woran könnt das wohl liegen. Wie gesagt, Hinweisschilder fehlten. Und wenn wir nicht den Tipp aus längst vergangenen Zeiten hätten, wäre ich nie auf die Idee gekommen ein Miniland dort zu suchen, wo es war. Auf Unseren Rücktour bekamen wir einen Tipp aus der Küche wie man gut nach Tessin kommt. Denn über Tessin wollten wir zurück. Der Tipp war sehr gut zu fahren. Alles im allen waren es rund 220 km die auch Chopper geeignet wären.

Insel Pöl sollte wieder mal frei geschitten werden

Insel Pöl sollte wieder mal frei geschitten werden

Seeräuberschiff

Seeräuberschiff

Schach ist ja voll Aktiongeladen.

Schach ist ja voll Aktiongeladen.

 

 

 

 

 

 

 

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Miniland Göldenitz

 

Schlechtes Wetter gibt es nicht. Nur der Mut zählt. 230 km Choppergeeignet.

Schloss Semlow, Straßenansicht

Schloss Semlow, Straßenansicht

Graue Wolken hängen am Himmel. Mit leicht bedrückter Mine schauen wir zum Himmel und entscheiden, ja wir fahren. Wasser geht bekanntlich nur bis auf die Haut und nicht weiter. Wieder mal einen Schlössertour. Zwei stehen auf der Agenda. Schloss Semlow und Schloss Schlemmin. Wenn sich das Wetter hält, gibt es in Krummenhagen einen Cappuccino. Natürlich mit Kuchen. Nach Semlow kann man den kurzen Weg nehmen, oder man sucht sich einen über die Dörfer. Mit purer Absicht blieb das Navi zu Hause. Ein Paar Eckpunkte habe ich mir beim Planen der Strecke gemerkt. Leider haben wir sie nicht getroffen. Aber die Strecke die wir fanden, war absolut Choppertauglich. Bei der Datei habe ich zwei Punkte weggelassen, da diese wieder auf normale Straßen führten. Man kann also gleich die Bundesstraße nehmen. In Semlow angekommen. Führte ich ein Gespräch mit der Tochter des Schlosseigners. Nette Person. Leider war es für uns zu früh für einen Kaffee. Aber es wäre möglich gewesen. Wer mit dem Auto anreist, kann vor oder besser nach dem Verzehr der Torte eine Spaziergang durch den Schloßpark machen. Und auch die Feldsteinkirche gleich neben dem Schloss ist einen besuch wert. Wer zufällig am Freitag den etwas früher frei hat, kann sich die Wagen der ADAC Sunflower Rally anschauen. Die alten Maschinen machen etwas her. Die Rally stoppt zum Mittagessen in Semlow. Für Leute die gerne Weiß tragen, ist sicher das Schloss Schlemmin interessanter. Da wir mit unserer Motorradkluft aber nicht laufen mögen, haben wir das Schloss nur von weitem einen Gruß zu kommen lassen. Jetzt war es Zeit etwas für den Magen zu tun. Kaffeedurst! Ab in Richtung Stralsund. Durch Richtenberg. Wer hier aufmerksam mitliest, weiß vielleicht noch, wie ich über Richtenberg geschimpft habe. Aber es wird besser und ansehnlicher. Gleich hinter dem Ortseingangsschild von Negast, aus Richtung Grimmen kommend ist der Abzweig nach Krummenhagen. Hier ist das Rumpelstil. An einem kleinen Tisch auf der Rückseite fanden wir Schutz unter einem Schirm. Ein kurzer Schauer und es wurde wieder schön. Auch schön war die Bewirtung. Mit schönem Kuchen, schönen Cappuccino und schöner Bedienung. Wer am Wochenende nicht weis wohin mit der Familie, der kann sich hier einfinden. Während sich Mutti und Vati Kaffee in den Schlund gießen, können die Blagen das Pony streicheln und den Sand aus dem Sandkasten schippen. Nette Ecke. Alles in allem, hat die Tour wieder mal Spaß gemacht. Und der Regen hat uns nur zwei mal leicht erwischt.

Kirchen neben Schloss Semlow

Kirchen neben Schloss Semlow

Krummenhagen, Rumpelstil

Krummenhagen, Rumpelstil

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Schloss Semlow

270 km Querfeldein, Ulrichshusen über Dorfstraßen, bedingt Chopper geeignet

Hotel Ulrichshusen

Hotel Ulrichshusen

Mecklenburg- Vorpommern ist ein Flächenland. Viele Orte weit verstreut. Um nicht immer die ausgefahrenen Wege zu fahren, haben wir uns entschlossen unseren Zielort über viele Nebensträßchen zu erreichen. Unser Ziel war Burg Ulrichshusen. Für die Fahrt haben wir uns Sonnenschein gewünscht und Nieselregen bekommen. Es kann nicht alles klappen. Was uns aber Unbehagen bereitete war die Kühle. Sie kroch unter die Lederjacken. Wir haben gedacht, dass es nicht so schlimm sei, aber die Lange fahrt und die falsch Kleidung ( nur T-Shirt ) forderten ihren Tribut. Der Aufwärmkaffe tat Not. Ulrichshusen war an diesen Tag schlecht besucht. Ein Konzert stand zum Glück nicht an,und auch sonst verirrte sich kaum jemand in Hotel. Die Lage der Burg, Schloss oder Hotel ist einmalig. Das wussten sicher auch die alten Moltzans. Kuchen und Kaffee war reichlich vorhanden. Bevor wir aber Ulrichshusen erreichten, legten wir einen kleinen Stopp in Varchentin ein. Auch hier steht ein Schloss im Tudorstil. Es ist aber so, wie es immer ist. Eine Hotellgruppe hatte eine Idee, dann sicherlich auch etwas Geld und am Ende ist mal wieder nichts passiert. Aus hochfliegenden Träumen ist, ein verwahrlostes Gemäuer geworden. Das Gleiche kann man auch an Schlosser und Burgen sehen, die von so genannten Vereinen betreut werden. Und der Denkmalschutz trägt seinen Teil dazu bei. Für ein wenig Förderung muss man hohe Kosten in kauf nehmen. So kann man die Schlösser nicht in die Neuzeit überführen. Aber Mecklenburg hat so viele, da fällt es kaum auf, wenn einige dem Warmabriss zum Opfer fallen.

Die Strecke hat viel Potential, aber auch ab und an Kopfsteinpflaster in den Ortschaften. Diese Abschnitte sind aber nie zu lang.

Super Torten zur Auswahl

Super Torten zur Auswahl

Der Zahn der Zeit nagt

Der Zahn der Zeit nagt

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ulrichshusen

 

Wer keinen dicken Bauch braucht ! 200 km auch Chopper geeignet

Es gab auch noch größere Torten

Es gab auch noch größere Torten

Der Bauchumfang wächst bei jedem. Meistens ungewollt. Aber immer mit eigenem zu tun. Die Einen schieben es auf das Missverhältnis zwischen Größe und Gewicht. Die Anderen machen genetische oder hormonelle Probleme aus. Einige hörten mit dem Rauchen auf und wieder Andere zeigen mit dem Finger auf den Herrn der Schöpfung und sagen nur knapp: “ Er war`s!” In jedem Fall tragen sie ein sichtbares Zeichen unterhalb der Brust. Eine Vorwölbung die die Rückenmuskulatur stresst. Noch einfacher ausgedrückt, einen Bauch! Wer gegen diesen als Mann oder Frau ankämpft und bisher damit erfolgreich war, sollte nicht nach Nechlin bei Pasewalk fahren. Dort ist derzeit die Gefahr groß, schnell zu einem Schwerkraftstabilisator zu kommen. Nechlin ist ein Ort der auf den meisten Karten nicht zu finden ist. Unscheinbar mit altem DDR-Charme. Nur Google wusste wo der Ort liegt und was es dort zu sehen gibt. Das kleine Dörfchen hat drei Attraktionen. Die erste Attraktion ist der Anfahrtsweg. Fährt man die Strecke von unserem Hauptquartier in Greifswald ab, bekommt man gute Landstraßen, Höhenunterschiede, Natur und Entspannung. Nur sehr kurze Teilabschnitte würden Chopperfahrer nicht zufrieden stellen. Alle Anderen haben keine Probleme. Noch dazu bei schönem Wetter. Im Ort angekommen, gibt es ein “Café zum Speicher und die alte Brennerei ”. Wir haben es in der alten Brennerei versucht. Die hat eine schöne Terrasse von der Straße abgewandt mit Blick auf ein grünes Blätterdach. Hier kann man schön in der Sonne sitzen und sich seine Torte schmecken lassen. (siehe Bild) Eine riesen Gefahr für den männlichen Leib. Aber auch die Sozia ist an dieser Stelle gefährdet. Denn auf dem Industrieschornstein gleich neben der Terrasse hat ein Storchenpaar Stellung bezogen. Das wäre dann die Situation: “Er war`s!” Wie auch immer, die Ausfahrt inkl. Kaffee und Torte war die Reise wert.

http://www.cafezumspeicher.com/index.html

http://www.cafezumspeicher.com/alte-brennerei/index.html

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Nechlin

Zur Quelle der Wahrheit. 240 km nicht alles Chopper geeignet.

Gemütliches Gartencafè im Keramikverkauf

Gemütliches Gartencafè im Keramikverkauf

Geographen und Geologen haben sich geeinigt. Bei Kratzeburg ist das Ursprungs Tal der Havel. Für mich ist die Havel irgendwie nicht fassbar. Wenn ich an Havel denke, denke ich an das Berliner Umland. Und will man der Havel folgen so fällt das schon auf der Karte schwer. Nicht nur, dass sie entgegen der üblichen Richtung unserer Flüsse fließt, nein sie teilt sich auf, fließt zusammen, durch Seen und, und, und. Da wir uns aber nicht auf Wasserstraßen bewegen, ist mir das einerlei. Wichtig ist, dass es an ihren Ufern Haltepunkte gibt, die Einladen. So taten wir es an diesem WE. Über Neubrandenburg in Richtung Neustrelitz. Abbiegen bei Blumenholz. Und ab hier die Strecke genießen. Glatt und kurvig führt die Strecke uns bis Pekatel. wir haben es auf ein kleines Café in Ganzin abgesehen. Ab Kratzeburg wird die Straße sehr holprig. Man kann aber auch in den “Havel Krug” gehen. Das taten Motorradfahrer aus Berlin. Auch sie haben dieses schöne Fleckchen gefunden. Wir haben uns auf dem Töpferhof Steuer niedergelassen. Hier gab es ein riesiges Stück selbstgebackenen Apfelkuchen. Der Pott Kaffee steht im hausgetöpferten Geschirr auf dem Tisch und die Hof Katze lässt sich streicheln. Wer seine Dame mit hat, kann sie in den Hofladen schicken und hat ruhe am Tisch. Zurück ging es über Penzlin am großen Stadt See vorbei in Richtung Lübkow. In Siehdichum haben wir uns umgesehen, haben außer Landschaft nichts entdeckt. Doch es gab Schilder, die auf ein Schloss, einen Louisen Gedenkstein und ein Steingrab hinwiesen. Leider verschwanden diese Schilder unterwegs. Oder wir hatten die weiteren Hinweise immer im Rücken. Jedenfalls haben wir nichts von alledem Gefunden. Ab Alt Rehse wurde die Straße abschnittsweise wieder zum Holperpflaster. Nichts was wir nicht kennen. Wer Familienwochenende hat, kann diese Gegend mit dem Fahrrad erkunden. Dafür ist alles ausgelegt. Auf der Heimfahrt gab es noch einen Stärkungskaffe im Back Shop Burow. Die Damen haben auch am Sonntag bis 17.00 Uhr geöffnet. Prima!

In Siehdichum sieht man, dass der platte Norden nicht ganz so platt ist

In Siehdichum sieht man, dass der platte Norden nicht ganz so platt ist

Super Apfelkuchen und große Tassen

Super Apfelkuchen und große Tassen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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TourGreifswaldKratzeburg