Motorradfahren in Mecklenburg-Vorpommern

Kurztrip bis 300 km

Hier könnt Ihr zur eigenen Verwendung Tourendaten herunterladen. Diese werden von uns als *.zip Dateien zur Verfügung gestellt. Nach dem Entpacken habt ihr eine *.gpx Datei die ihr z.B. im Programm RouteConverter (Freeware) in das entsprechende Format für euer Navi wandeln könnt.
Im Kommentarbereich könnt ihr Anregungen zur Route oder Sehenswürdigkeiten auf dieser Strecke an uns herantragen. So wird in Zukunft in Mecklenburg-Vorpommern kein Platz unentdeckt bleiben. So man ihn mit dem Motorrad bequem erreichen kann.

Dabei wollte ich noch….. 150 km

Schiffsgaststätte in Netzelkow

Schiffsgaststätte in Netzelkow

Ja wie schon gesagt, in diesem Jahr steckt der Wurm drin. Seid März darf ich die Straßen offiziell benutzen und was hab ich daraus gemacht? Im letzten Jahr habe ich wohl schon die Kilometer verbraucht, die ich in diesem Jahr fahren wollte. Nach der Schwedentour kam irgend wie nichts dazu. Und so war ich glücklich wenigsten eine Normaltour am Sonntag zu fahren. Da südlich unseres Standortes mit Niederschlägen gedroht wurde, haben wir uns den Osten ausgesucht. Es war bekannt, dass es zu Problemen kommen wird. So stolperten wir auch prompt am Sonntag gegen 13.30 Uhr in den Verkehrsstau vor Wolgast. Eigentlich, so die Theorie, sollte am Samstag Bettenwechsel sein. Und doch war genug Blech auf der Hauptstraße unterwegs. Grund genug´, diese zu meiden. So führte uns der Weg etwas abseits des usedomer Mainstreams erst nach Neeberg und später in Richtung Lütow. Wer es schafft, in Neuendorf den Abzweig  nach Netzelkow zu nehmen, wird in einer kleinen Marina auf ein Gaststättenschiff treffen. Das Schiff an sich ist kaum der Rede wert. Aber die Besatzung macht spaß. Auf jeden Fall lädt das Verhalten des Kellners zum schmunzeln ein. Der ältere Herr hat so seine Probleme mit der Gedächtnisleistung. Trotz kurzer Wege. So fragt er jeden der kommt, ob er schon einmal hier gewesen wäre. Die meist gehörte Antwort:” Na klar (Name des Herrn) wir kommen doch jedes Jahr!” Gut das ist noch kein Indiz. Etwas lustiger ist da schon mit anzuschauen, dass fast jeder Besucher, der den Steg wieder verlässt, mit den Worten verabschiedet wird: “ Haben sie einen Moment Geduld, ich bin gleich bei ihnen!” Auch unsere zweite Cappuccino Bestellung endete Als Espresso auf unserem Tisch. Aber da der Mann nett ist, trinken wir auch mal einen Espresso. Ein letzter Schmunzler rannte uns bei der Abrechnung übers Gesicht. Die Bestellung wurde korrekt zusammengesucht und Handschriftlich addiert. Nur beim Espresso musste er in die Karte schauen, um den richtigen Preis zu ermitteln. Er entschuldigte diesen für ihn kleinen Fauxpas mit den worten:” Den Prei habe ich leider nicht im Kopf, denn Espresso bestellt hier ja sonst keiner!” Da geben wir ihm recht! Denn wir hatten ihn ja auch nicht bestellt. Trotz dieser kleinen Anekdote sollte man hier Rast machen. Es entspannt und bei schönem Wetter kann man es gut bei Kaffee und Kuchen aushalten. Der Cappuccino wird nach Seemannsart mit einem Berg Schlagsahne serviert und der Kuchen ist vom Blech. Alles gut! Um Zeit und Kilometer auf die Uhren zu bekommen, haben wir den Weg über Anklam für die Rücktour gewählt. Der Tag, der mit Regen und deren Vorhersagen begann, endete am Grill. Aber am späten Abend gab es doch noch etwas aufs Dach. So hat der Wettermann dann doch Recht behalten.

Cappuccino in Netzelkow

Cappuccino in Netzelkow

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf dieser Tour, habe ich mal wieder die Cam installiert. Die Auswertung gibt es im nächsten Artikel.

Tour Greifswald Usedom Netzekow.gpx
Tour Greifswald Usedom Netzelkow

Geschwindigkeit ist keine Hexerei. 210 km

Blick auf das Rollfeld und einen Hubschrauber

Blick auf das Rollfeld und einen Hubschrauber

Dieser Sommer ist gefühlt voll in die Hose gegangen. Damit meine ich nicht die Wetterkapriolen sondern meine schlechte Organisation der Zeit mit einhergehender Portemonnaiegrippe. Darum gab es in letzter Zeit hier nicht viel zu lesen. Aber das soll sich im Endspurt auf das Saisonende noch etwas bessern. Einen Bericht liefere ich hier gleich nach. Am 23.08. gab es im Fliegerhorst Laage/Rostock einen Tag der offenen Tür. Also rauf auf den Bock und hin. Der Standort war im weiten Vorfeld  abgeriegelt. 4 Parkplätze standen zur Verfügung. Und von diesen Plätzen wurden die Besucher mit Shuttlebussen bis ans Flugfeld gefahren. Alles Kostenlos. Naja fast. Denn wir als Motorradfahrer hatten das Glück, dass man uns am Stau vorbeiführte und einen Standplatz vor dem Kasernentor gab. So sparten wir 2€. Was gab es zu sehen? Neben dem Kriegsgerät mit Flügeln und Rädern, zeigten die Piloten ihr Arbeitsmaterial. Die tschechische Luftwaffe mit einer Saab Gripen, die Polen mit einer MIG 29 und Deutschland schickte Tornados und Eurofighter ins Rennen. Der Ami hatte diesmal keine Luftraumüberlegenheit. Er durfte aber am Boden seine F16 zeigen. Auch die spanische und dänische Luftwaffe stellten sich mit der F16 vor. Das war alles sehr interessant, aber die Flugvorführungen der Kampfjet war doch das Highlight. Als gelernter DDR- Bürger schlug mein Herz schon immer für die MIG. Und Laage war dafür bekannt, dass hier die F 16 mal gegen die MIG antreten konnte. Dabei hat sich herausgestellt, dass die MIG 29 ein würdiger Gegner war. Ich denke um die Truppe nicht zu sehr zu demoralisieren, wurde behauptet, es sei keine wirkliche Konkurrenz für die F16. Aber das ist ja alles Schnee von gestern. Jetzt fliegt die Bundeswehr den Jäger 90, oder besser Eurofighter. Ich persönlich habe von diesem Waffensystem nicht viel gehalten. Schon allein aus dem Grund, dass hier die Elektronik den Steuerknüppel führt. Jeder von uns kennt die Probleme, welche in den neune Fahrzeugen lauern und dann unvermittelt eine Kriegserklärung auf das große Radiodisplay senden. Weil irgend ein Sensor spinnt wird ihr Fahrzeug stillgelegt. Fehlt nur noch der grinsende Smiley. Und doch war ich beeindruckt von den Manövern des Eurofighter. Noch eine Woche nach dem Erlebnis, lecken mir kleine Tränen aus den Augenwinkeln, wenn ich meinem Gegenüber erkläre, wie der Fighter mit kurzem Anlauf einen graden Strich zehn Meter über dem Boden zieht, um dann mit lautem kreischen und einer 90° Kehre in den Wolken verschwindet. Ein kurzes aufblitzen der Triebwerke, nicht mehr als seien zwei kleine LED`s im Blau verschwunden und es kehrt Ruhe ein. In 90 s zieht er senkrecht in den Himmel  auf eine Höhe von 10.000 m. Die Geschwindigkeit und auch die Wendigkeit ist schwer jemanden zu erklären, der dieses Schauspiel nicht mit eigenem Auge sah. Was bei den gezeigten Flugmanövern aber gleichfalls ins Auge viel, war die Erkenntnis, dass wir dieses Waffensystem in Friedenszeiten erleben durften. Als kleiner Mensch möchte ich mit dieser Waffe niemals in Konflikt geraten. Und dieser Gedanke setzte sich erst richtig durch, als wir vom Waffenwart über die Sprengkraft der mitgeführten Bomben erfuhren.

Blick in den Himmel

Blick in den Himmel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Nachmittag war die Show vorbei. Durch das ständigen nach oben Schauen, musste der Kopf durch kreisende Bewegungen erst einmal wieder auf das Motorradblickfeld justiert werden. Einem unserer Mitfahrer hat die Flugshow so sehr beeindruckt, dass er die Geschwindigkeit der MIG auf die Autobahn adaptieren wollte. O.K. seine Maschine hätte das gekonnt. Alles in allem war es ein Erlebnis.

Den nachfolgenden Film habe ich mit meinem kleinen Fotoapparat gedreht. Es war schwer den Flugzeugen zu folgen. Auch weil bei Sonnenlicht auf dem Display nicht viel zu erkennen ist. Ich brauche für solche Zwecke ein Fadenkreuz auf der Kamera. Hallo Sony, baut mal so etwas.

 

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Tour Greifswald Laage.gpx

Die gefahrene Strecke ist hier abgebildet. Die GPXDaten sind nicht genau, können aber als Anhaltspunkte genutzt werden.

Die gefahrene Strecke ist hier abgebildet. Die GPXDaten sind nicht genau, können aber als Anhaltspunkte genutzt werden.

Fahrtwind ohne Kühlung 150 km

Hafen Barhöft

Hafen Barhöft

Am letzten Sonntag drohte der Meteorologe mit Regen. Aber nur dort, wo sich die Wolken zusammenbrauen. Das Taten sie ständig, aber geregnet hat es nicht. Die Schwüle zerrte aber trotzdem. Und so kamen wieder nur 150 km zusammen. Als Bekleidung habe ich eine einfache Jeans gewählt. Die Lederjacke blieb halb offen damit der Fahrtwind ins Hemde blasen konnte. Hat aber nicht viel gebracht. Die Tour haben wir so angelegt, dass wir uns nicht zu weit vom Nest entfernten. Der kleine Hafen Barhöft war unser Primäres Ziel. Oft gehört, aber noch nie besucht. Für Motorradfahrer ist es eine Reise wert. besonders bei diesem Wetter. Leider haben wir die Badehosen nicht eingepackt. Barhöft hat auch einen kleinen Strand. Mit den Motorräder ließen wir natürlich den ersten Parkplatz liegen und stellten unsere Bikes direkt vor dem kleinen Laden ab.Bei dieser Hitze war ein Eis fällig. Und weil ein Eis ja Zahnschmerzen machen kann, gab es ein Cappuccino oben drauf.Der Weg war das Ziel und diesen Weg kann man auf jeden Fall empfehlen. Leicht kurvig und frisch asphaltiert. OK unterwegs in Klausdorf gibt es Löcher. Diese kann man aber ertragen. Anders sah es dann in Altenpleen aus. Über Altenpleen in Richtung Martensdorf springt die Maschine wie eine Zigge. Aber auch das hört ja mal auf. Ab Niepars ist alles wieder gut. Über Richtenberg habe ich ja schon oft berichtet. Nur zur Erinnerung: “Wer wissen will, wie der osten physisch aussah, schaut sich Richtenberg an.” Die Rücktour über Franzburg und Grimmen ist unproblematisch und unspektakulär.

Chopperfahrer sollten von Barhöft zurück den Weg über Altenpleen meiden. Alle anderen Strecken sind auf jeden Fall Motorradtauglich.

 

 

Kaffee in Barhöft

Kaffee in Barhöft

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tour Greifswald Brahöft Richtenberg.gpx

Tour Greifswald Barhöft

Tour Greifswald Barhöft

Die Neuentdeckung von Bauholz Tour 230 km

Sicht auf Neuwarp von Altwarp aus

Sicht auf Neuwarp von Altwarp aus

Motorradfahren macht Spaß ! Und was wenige wissen, Motorradfahren bildet. Früher gab es einen ähnlichen Spruch. “Weltanschauung kommt von Welt anschauen!” Und genau das tun Motorradfahrer. Seid ich auf dem Bock sitze entdecke ich Mecklenburg-Vorpommern neu. Weil man mit dem Motorrad auch ab und an die normalen Wege verlässt. Da sind 5 km links und rechts der Hauptstraße kein Problem. Kann man einen Weg begehen, kann man ihn auch befahren. (Meistens) Und dieser Devise folgen wir seid nun mehr 1 1/2 Jahren intensiv. Am letzten Wochenende ging es in äußerste Eck von MV nach Altwarp. Hie war ich vor zwei Jahre schon einmal. Von Altwarp kann man nach Polen übersetzen. Wer`s den mag. Das andere Ende heißt dann Neuwarp. Aber eigentlich macht Altwarp mehr aus. Und das wird von immer mehr Wohnwagentouris erkannt. Man kann hier einfach gut stehen und auf das Haff schauen. Ruhiges Wasserplätschern unterstützt die Entspannung. Wer Fisch mag, der wird auch gut versorgt. Da wir hier nicht bleiben wollen, besorgen wir uns einen Platz an einem Straßencafe. Preiswert und gut kann ich nur sagen. Bei dem guten Wetter kann man hier prima Sitzen und schlemmen. Nach einer Stunde wurde es dann aber doch langweilig und wir zogen weiter. Unser Ziel ist Putzar. Da ich ein Fan von Geschichte und Bauwerken bin, habe ich mir dieses Ziel ausgesucht. Eine alte Schlossruine. So etwas taucht ja öfter in diesem Block auf. Und auch dieser Abstecher hat sich gelohnt. Schon allein der Weg dort hin ist jeden Kilometer wert. Was dem Tag aber wirklich einen Ah Effekt gab, war ein Baum in der Ruine des Seitenhauses. Hier kann man sehen, dass die Natur der beste und vor allem ein ökologischer Baumeisters ist. Wer also mal lange weile hat und nicht weiß wohin. Ich empfehle den Ort Putzar zwischen Anklam und Friedland.

Bauholz mal anders

Bauholz mal anders

Schlossruine Putzar

Schlossruine Putzar

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Straßen gut bis sehr gut. Kurven vorhanden. Mit Chopper auf jeden fall, da man gut cruisen kann. Aber auch für Bückeisen. Hier ist es kaum befahren und Kurven sind auch vorhanden.

Tour Greifswald Altwarp Putzar.gpx

Tour Greifswald Altwarp Putzar

Tour Greifswald Altwarp Putzar

Ausfahrt mit roten Punkt 170km

Kaffee Wunderlich Bad Sülze

Kaffee Wunderlich Bad Sülze

Schöner Samstag und schöne Tour. Um zu schauen, ob der Strom nun zur Versorgung reicht, absolvierten wir eine Testfahrt von rund 170 km. Um nicht in den Sog der Wochenend- Blechlawinen  zu geraten, haben wir eine Strecke über die Kleinstädte genommen. Unser erstes Ziel war Demmin. Nach einer kurzen Pause setzten wir unsere fahrt in Richtung Dargun fort. Verlässt man Demmin, hat man rechter Hand eine lang gestreckte Eigenheim Siedlung. Man Fährt gerade einen Berg hinauf. Leider vergisst man hier, dass man sich eigentlich immer noch im Ortschaftsbereich befindet. Also 50 km/h. Kurz vor dem Ortsausgang in einer Seitengasse standen zwei dunkle Silhouetten. Bis die Nachricht vom Auge im Kopf ankam, hatte der rote Punkt sicher schon getroffen. ein abruptes Abbremsen hatte nichts mehr gebracht. Aber wir haben durch zurückdrehen den Vortrieb gedrosselt. Das Digitale Tacho meines Partners hat immer noch 57 km/h angezeigt. Wie er mir bei der nächsten Pause versicherte. Aber es kam keine Kelle. Ein Kopfnicken der Beamten deutete uns, dass man sehr wohl gemessen hat, aber uns heute mal davon kommen lässt. Ich konnte nur zurück nicken und so anzeigen: “Ich habe verstanden! Und ihr habt recht!” Den Rest der Fahrt hielten wir uns an die Verkehrszeichen. Denn, der schöne Tag sollte nicht durch ein rechts ran, versaut werden. Danke an die Kontrollorgane! Hier hat der Ermessensspielraum eine positive Wirkung gehabt. Und die Tag war auch noch gerettet. Nach Dargun führte die Strecke Richtung Gnoin und weiter nach Bad Sülze. In Bad Sülze besuchten wir ein Kaffee am Gänsemarkt. Vom Markt aus sah es nicht einladend aus. Der Eingangsbereich liegt im Schatten. Aber die Terrasse hat volles Sonnenlicht mit kleiner Aussicht. Kann man empfehlen. Die Ausgangsstraße ist auf jeden Fall empfehlenswert. Leider ändert sich das wieder. Die Straße abreiten bekommt dann eine eigene Bedeutung. Um wieder frei fahren zu können streiften wir die 105 nur kurz und bogen nach Velgast ab. Die Straße nach Richtenberg ist Choppertauglich und somit zu empfehlen.Von Richtenberg ging es nach Steinhagen und über Grimmen wieder auf den heimischen Hof. Wer nicht viel wert auf optische Highlights links und rechts der Fahrbahn legt, aber mal Kilometer schrubben möchte, der kann diese Raute fahren. Man sollte aber ein Ross satteln, welches auch ab und an mal springen mag. Für Heizer mit Tiefflugambitionen ist diese Runde nur bedingt zu empfehlen.

Tour Greifswald Bad Sülze.gpz

Bad Sülze Blick auf Kirche

Bad Sülze Blick auf Kirche

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tour Greifswald Bad Sülze

Tour Greifswald Bad Sülze

Probefahrt nach Elektrik Rückbau 90km

Weg zum Groß Stein Grab

Weg zum Groß Stein Grab

Warum ich meine Spielereien am Motorrad wieder demontiert habe, erkläre ich im nächsten Artikel (Bastel und Technikecke). Nach erfolgreicher Demontage der Komponenten musste eine kleine Probefahrt her. Eigentlich wollte ich nur eine kleine Runde drehen. Nicht mehr wie 20 km. Daraus wurde dann aber doch mehr. Es war eine halbe Stunde geplant. Zwei Stunden waren das Resultat der Testfahrt. Erst Richtung Stralsund auf der 105. Dort wurde es mir zu drückend, da man mit 100 km/h auf der Uhr zu den langsamen auf einer Bundesstraße gehört. So bog ich ab und fuhr mal wieder über die Dörfer. Spontan folgte ich neuen Wegen um schließlich auf der heimwärts Strecke aus dem Augenwinkel ein Schild mit der Aufschrift Groß Stein Grab zu entdecken. Meine rechte Hand zog am Bremsseil. Zur Umkehr brauchte ich die Suse nicht lange überreden. Ich glaube sie hat sich an das Fahren im unbekannten Terrain gewöhnt. Die strecke bis zum nächsten Dorf ist gut Fahrbar, aber dann weist das zweite Schild auf einen Ackerweg. Nur Mut rief ich und klopfte der Suse seitlich auf den Tank. Zweimal schlug die Gabel durch, aber das lag an meiner ungestümen Fahrweise. Wollte ich diesen Weg doch schnell hinter mir haben. Der Weg endete an einer künstlichen Steinmauer. Es sah aus, als hätte man hier alle Steine vom Acker abgeladen. Das kann doch nicht das Großsteingrab sein? War es auch nicht. Ein kleines Schild mit der Erklärung zum Thema steht einsam im Wald. Und hebt man den Blick, so kann man einen Steinhaufen im Wald entdecken. Das sieht schon eher wie ein sogenanntes Hünen Grab aus. Nach einer kleinen Fotosession machte ich mich durch den Wald auf die Suche nach einer festen Straße. Ohne Karte ohne Navi, aber mit der Gewissheit, dass alle Wege nach Rom führen. Also Waldweg bis zur ersten Kreuzung dann gefühlt rechts und an der nächsten Einmündung links und schon steht man auf einem Feldweg an dessen Ende rote Dächer über den Raps luken. Das ist Treuen. Ein idyllisches Dorf mit eigenem Angelteich in der Dorfmitte. Von hier geht es wieder auf festes Geläuf Richtung Heimatort.

Die ganze Strecke zum Nachfahren gibt es hier. Sie führt über Landstraßen und sehr gute Landwirtschaftswege. Leider auf dem letzten Teilstück in Richtung Steinsetzung nicht Chopper tauglich (oder Bedingt bei sehr langsamer fahrt). Wer seinen Picknick Korb dabei hat braucht auch kein Kaffee zu suchen. Wäre an dieser Stelle zwecklos. Dies ist eine kleine Runde, falls man mal nicht weiß wohin.

Tour Greifswald Schmietkow.gpz

Tour Greifswald Schmietkow  Leider wird der weg durch den Wald nicht angezeigt.

Tour Greifswald Schmietkow
Leider wird der weg durch den Wald nicht angezeigt.

Steine vor dem Groß Stein Grab Schmietkow

Steine vor dem Groß Stein Grab Schmietkow

Durchfahrt Groß Stein Grab Schmiedkow

Durchfahrt Groß Stein Grab Schmiedkow

Groß Stein Grab Schmietkow 2

Groß Stein Grab Schmietkow 2

Groß Stein Grab Schmietkow

Groß Stein Grab Schmietkow

 

Weg nach Treuen

Weg nach Treuen