Motorradfahren in Mecklenburg-Vorpommern

Bastel und Technikecke

Umbauten, Aufbauten, Geräte fürs Motorrad

Der richtige Sound ist eine schwierige Sache.

Das Original

Ein leidiges Thema für Motorradfahrer ist der Sound seiner Abgasanlage. Für Außenstehende nicht Kradisten, ist das keine Frage. alle Motorräder sind zu laut und gehören aus dem Verkehr verband. Denn man wird beim sonntäglichen Rasenmähen und dörflichen Kreissägenidylle sehr gestört. Denn das 30 sekündige Brubbeln eines Motorrades, welches gerade durchs Dorf fährt, bereite Kopfschmerzen und Schlafentzug. Komisch nur, dass die selben Menschen grüßend am Gartenzaun hängen würden, wenn ein Ferrari mit offenem Rohr die Straße entlangkriechen würde. Allein daran ist zu sehen was die Auto Lobby in diesem Land geschafft hat. Die Zeiten als Kinder staunend ihre Schippe fallen ließen oder ihren Ball umklammerten als ein Zweiradklang sie aus ihrem Spiel riss sind vorbei. Und der Traum einmal einer solche Maschine zu fahren, oder gar zu besitzen ist schon lange nicht mehr mit einem Handy kompatibel. Denn fahren und Whats-Appen schließen sich immer noch aus. Also fürs Leben unbrauchbar.

Aber das nur am Rande. In diesem Artikel soll es um die Montage der neuen Cobra Abgasanlage gehen. Wer hier schon länger liest weiß, dass ich es mit einer frei ausatmenden Röhre versucht habe. Die war mir aber nicht Bürgerverträglich genug. Und so kam ich auf die Idee, mir DB Killer selbst zu basteln. Ist leider fehlgeschlagen. Zu hohe Temperaturentwicklung. Und sie hatte auch keine Zulassung. Um der Gefahr einer Stillegung durch Blaumännchen mit weißem Schriftzug zu entgehen, entschied ich mich für eine Variante mit ABE und  E-Prüfzeichen. Weil ich die Krümmer behalten wollte und auch die Kosten im Blick hatte, kam eine Falcon oder SilverTail Anlage in Frage. Es wurde eine Cobra Eagle Mach 7 Sidewinder slip-on Yamaha XVS 1100 Dragstar V”A mit ABE. Die Abwicklung ist schnell und unkompliziert. Die Preisgestaltung etwas fragwürdig. Hier warten Zusatzkosten die ich vorher von keinem Anbieter kannte. Am Ende landet man bei einer Silvertail. Nach ein paar Tagen klingelte DHL und ich hatte wieder Geburtstag. Nach dem öffnen des Geschenkes sah ich wertige Teile. Unter anderem ein paar Schriftstücke. Eines war die Erklärung, dass für die ABE kein Papier mehr notwendig ist, da die Nummer eingelasert ist. Das Zweite war die Anbau Anleitung. Wer die geschrieben hat, sollte mal ein IKEA regal aufbauen. Dort gibt es wenigsten Bilder. Die Montage dauerte dann doch 1,5 Stunden. Und mal ganz ehrlich, zufrieden bin ich nicht. Während der Montage, reifte der Plan diese Anlage im Winter zu überarbeiten.

Was die Hersteller bei ihrer Anlage nicht bedacht haben, diese Anlage muss bei jedem Ölwechsel mit Filter demontiert werden. Und so wird das ein kompliziertes Unterfangen.

Aber nun zur Montage. Die mitgelieferten Schellen sind in den Größen 43-51 und 47-57 mm geliefert worden. In der Anleitung stehen aber 2×38 mm. und diese benötigt man wirklich. Was ich mit den 47-57 machen soll ist mir ein Rätzel. Sie sind für alles zu groß. Glücklicherweise hatte ich an meinem offenem Rohr noch Passende Schellen. Weiterhin gibt es Hammerkopfmuttern und und Schrauben mit Federringen und scheiben für die Montage der Schalldämpfer am Halter. Wie gesagt alles sehr wertig. Die beiden Innensechskant Schrauben für die Haltermontage am Chassis sind zu kurz und vor allem unpraktisch. Die leichte und schnell Demontage beim Ölfilterwechsel wird damit auf jeden Fall verhindert.

Wie bin ich vorgegangen?

Nach der Demontage der alten originalen Schalldämpfer und des originalen Halters, bereitet man die Montage wie folgt vor.

Beide Schalldämpfer mittels der mitgelieferten Schrauben am Edelstahlhalter montieren. Damit mir die Hammerkopfmuttern nicht laufend entschwinden und meine Nerven nicht überstrapaziert werden, habe ich mir ein kleines Werkzeug gebastelt. Damit ging es ausgezeichnet. Vorher schauen, wie rum der Halter muss. Wichtiger Hinweis: Die untere Schraube welche den Halter am Chassis befestigt, bitte schon in den Halter stecken. Der Untere Schalldämpfer sitzt später so eng davor, dass sie nicht mehr hineingesteckt werden kann. Darum empfehle ich die mitgelieferten Innensechskant-Schrauben gegen Schlüsselschrauben M8 x 40 mm Edelstahl zu tauschen. So kann auch eine Scheibe und der Federring problemlos aufgesetzt werden.

Die Schalldämpfer noch nicht fest Anziehen. So bleiben sie für das einfädeln beweglicher.

Jetzt die mitgelieferten Reduzierstücke auf die Krümmer schieben. Vorher die kleine Schelle draufschiebe. Abgasdichtmittel nicht vergessen. (Wer will) Wichtiger Hinweis: Die zweite größere Abgasschelle 43-51 mm ebenfalls schon über die Reduzierung führen und unter die Chromabdeckung des original Krümmers schieben.Den Schraubenkopf nach ober ausrichten. ( Schraube sollte Parallel zum Chassis laufen) Noch kann man alles bewegen. Später ist ein Unterschieben nicht möglich. Jetzt die kleine Schelle und das Reduzierstück leicht anziehen.

Nun schieben wir die beiden Schalldämpfer samt Halter auf die Reduzierstücke. So weit, dass wir die obere Halterschraube und das dazugehörige Distanzstück am  Chassis einschrauben können. Das Distanzstück unter schon vorher über die Schraube streifen. Ober können wir mit einem Nuss auf einer Verlängerung gut arbeiten. Unten quälen wir uns mit einem Maulschlüssel. Jetzt die Schellen 43-51 mm nochmals ausrichten, über den Schalldämpfer schieben und festziehen.

Nun die Anlage ausrichten und alle Schrauben anziehen. Wenn man weiß wie es geht alles kein Problem. Ich zitiere hier einmal den Martin Von YouTube Channel : Kaum macht man es richtig, schon klappt es!

 

 

 

 

 

 

 

Saisonbeginn? Bin immer noch im Schraubermodus.

Wieder auf Besuch

Eigentlich sollte ich schon lange mit dem Motorrad auf der Straße sein. Die XVS ist schon lange fertig und es gab auch schon einmal Sonnenschein. Leider hat er nicht ausgereicht, um Wärme ins Land zu drücken. So lange die Luftmassen immer noch aus dem Norden kommen weiß ich nicht, ob die Zähne oder die Ventile klappern. Für eine kurze Ausfahrt von rund 20 km hat es schon gereicht. Aber ich habe in diesem Jahr keine lange Weile. Mittler Weile fühlen sich 5 Bikes in meiner Garage wohl. Da stehen die SV, XVS 1100, XVS 650, YBR 125, GZ 250. Glücklicher weise wollen nicht alle persönlichen Kontakt zu mir. Die SV muss sich noch gedulden und die XVS 1100 ist soweit fertig. Die XVS 650 welche ich vor 2 Jahren umgebaut habe, war nun zur Inspektion auf Besuch. Eigentlich ging es nur um die Ventile. Aber dann wurde die Liste doch etwas länger. Ein Lenkerendenblinker wollte sich vom Lenker trennen. Da war also eine Beziehung zu kitten. Die Kupplung war der Meinung sie kann durchrutschen und die Vergaser sangen im Kanon (also versetzt) und nicht im Gleichklang. Alles eigentlich kein Problem. Leider muss man bei der 650 fast alles wegbauen, um an die relevanten stellen zu kommen. So habe ich mich über die Zierblenden auf den Zylinderköpfen geärgert. Wie kann man die Dinger nur so knapp bauen. Man muss lange probieren, um sie heil vom Zylinder zu nehmen. Auch der Luftfilter ist nicht wirklich eine Ingenieursleistung. Jedes mal, wenn ich einen neuen Kandidaten auf der Bühne habe, stelle ich mir folgende Frage. “ Warum werden die immer komplizierter beim zusammenfügen von Teilen. Das Motorrad ist über hundert Jahre alt und eine einfache Reparatur ist kaum noch möglich. Ja, die Materialien sind mittlerweile so gut, dass man kaum noch reparieren muss. Aber wenn ich so ein Zweirad sehe, spukt folgender Satz durch meinen Kopf. Würdest du mit diesem Ding durch Afrika fahren. Eindeutig nein! Denn sollte doch etwas sein, kann ich vor lauter Schrauben und Plastikstöpseln nicht einmal die Verkleidung lösen um an die Kerzen zu kommen. Das Phänomen Auto wird auf das Motorrad übertragen. Den Trent preiswerte, einfache und effiziente parallel Zweizylinder zu bauen kann gut mitgehen. Aber warum muss man dann wieder so viel unnützes Zeug dranschrauben? Ist mir ein Rätzel. Aber ich werde weder etwas ändern, noch eine Lösung herbei führen. Einfach den Schei…. nicht kaufen. Ist eh zu Teuer. Mal wieder einen kleinen Vergleich, wie Teuer unser Hobby geworden ist. Als ich anfing mich wieder für Motorräder zu interessieren, war eine z.B. Suzuki DL 1000 für rund 10.000 DM ein super teures Gerät und für mich nicht erschwinglich. Heute kostet sie rund 13.000 €. Sie ist mir immer noch zu Teuer. In DM wären es 26.000 DM und an Technik ist nicht wirklich viel dazu gekommen. Hier stimmen die Relationen nicht mehr. Sie wollen mehr Motorräder verkaufen! Aber mit der Preisgestaltung beleben sie den Gebrauchtmarkt. Bitte schön. Am Ende gibt es dann eine staatliche Sanktion. Alle Motorräder mit Euro 2 dürfen nicht mehr gefahren werden. Hoffentlich hab ich dem Lobbyisten Dobrint jetzt nicht auf Ideen gebracht.

Egal, ich kümmere mich jetzt erst mal um die Bikes. So lange sie laufen dürfen, sollen sie es auch können. Die XVS 650 ist auch fertig. Jetzt kommt die GZ 250. Da will der Benzinhahn nicht richtig und der Vergaser hat auch Probleme.

Nach dem Vergaser müssen die Chromteile weg

Ventilspiel einstellen

gleichzeitig wird auf die Kette und die Markierungen geschaut.

Die Kupplung ist und bleibt wohl ein Problemkind

Zylinder 1 saugt da wohl etwas kräftiger

nach der Einstellung sieht es besser aus.

Benzinhahn gereinigt

Das Pferdchen soll nicht frieren. Und der Lack keinen Schaden nehmen

 

S 50-51 N Enduro oder was auch immer, ist fast fertig.

Soweit erst einmal fertig

Ich bin guter Hoffnung. Das Baby hat eine Chance. Es hat sicher von Hause aus ein paar Gendefekte, aber die liegen hoffentlich nicht an mir. Ich habe mir alle mühe gegeben, aus allen zusammengesuchten Teilen wieder ein Moped zu machen. Dabei gab und gibt es genügend Probleme. Und ganz ausgestanden ist die Sache noch nicht. Es fehlt noch die Elektrik und natürlich der erste Schrei, wenn das Baby wieder zum Leben erweckt wird. Bis dahin werden wohl noch zwei Wochen vergehen. Es sind immer noch nicht alle Teile vorhanden. Und für die Elektrik muss das Baby die Werkstatt wechseln. Da z.B. ein Schalter fehlt, der leider nicht mehr zu bekommen ist, muss einiges jetzt anders geschalten werden. Da hol ich mir lieber Hilfe von einem Fachmann. Wenn die Kiste läuft, mache ich drei Kreuze. Sollte ich so ein Ding noch einmal anfassen, so nur wenn ich sie auch auseinander nehme. Dann weiß man was man hat, und was davon Funktioniert. Denn dieses Projekt hat mit vielen Unbekannten zu kämpfen. Wie jetzt zum Schluss z.B. der simple Benzinhahn. Der ist so verdreckt, dass ich da mit dem Kompressor Pusten kann wie ich will. 8 bar schaffen es nicht, den Dreck auszublasen. Auch der Diesel hat versagt. mit einer Nadel habe ich versucht den Sand, oder was es auch immer ist, herauszubekommen. aber er weigert sich standhaft. Also neu. Das Bowdenzug Set für Enduro ist genauso ein komisches Ding. Alle Zuge passen, nur der Gas-Bowdenzug ist zu kurz. Ist das Geld machen oder Dummheit? Ich hoffe ersteres, dann könnte ich es verstehen. Mal sehen was es bis zur ersten Probefahrt noch so gibt.

Benzinhahn von innen,
Wo hat der gelegen?

Dem dummen “Ja” Sager helfen auch Erfahrungen nicht “Nein” zu sagen.Oder: “Von einem der auszog um Probleme zu finden!”

Das Gerippe

Das Gerippe

Ich dachte Hobbys sind erfunden worden, um seine Gedanken von Arbeits- und Alltagsproblemen zu reinigen. Sie sollen Denkblockaden auflösen und der eigenen Kreativität neue Impulse geben. Kurz gesagt den Arbeitsproblemen entfliehen und nicht mehr daran denken. Irgend etwas mache ich also falsch. Egal was ich in letzter Zeit angefasst habe, es lief nicht glatt. Ich gehöre also zu den Problemfindern. Frei nach dem Motto, wer keine Probleme hat, der macht sich welche. So ist das mit Hobbyisten und mir. Hobbyisten neigen dazu, vor nichts was sie berühren Angst zu haben. Je länger sie ein Hobby betreiben, desto größer ihr Selbstvertrauen. Manchmal reicht es bis zur Arroganz sich für eine Profi zu halten. Ich kann es nicht leugnen, dass ich auch dazu gehöre. Ich meinethalben denke doch öfter daran was ich schon alles gelernt habe. Aber leider habe ich eines noch nicht begriffen. Und das scheint hier der entscheidende Unterschied zum Profi zu sein. Der Profi lehnt auch mal einen Auftrag ab. Weil er genau weiß, dass er nur verlieren kann. Ich hingegen sage ja, obwohl ich keine Ahnung habe was auf mich zu kommt und wo das Enden wird. So auch in diesem Fall. Da kam jemand auf mich zu und meinte er hätte viele Teile eines Ost-Mopeds liegen und einige sogar schon restauriert. Ich müsste aus allem nur wieder ein Moped machen. Nach anfänglichem ja, weil eine schöne Winterarbeit, wurde ein zögerliches vielleicht, um dann doch wieder in einem Ja zu enden. Ich wähnte mich der Machbarkeit. Und vor allem habe ich einen Trumpf. Ein guter Freund hat Ahnung von den S 50, 51, KR und wie die Dinger alles heißen. Wenn es eng wird, so könnte er helfen. Und wie es eben im Leben so ist, es ist eng geworden. Nach dem ich das Gerippe auf die Hebebühne gestellt habe, wurde mir schlag artig bewusst, was ich mir da aufgehalst habe. Vor allem wie viele Teile noch fehlen. Alles was zu finden ist, versuchte ich nun an das Gerippe zu schrauben. Und dabei tauchten sie auf. Alle meine Probleme. Am Ende soll eine Enduro vor mir stehen. Leider war es schon nicht möglich die einfachen Rahmen- Unterzüge zu montieren. Wie ich herausfand, gibt es ein Einschweißblech um diese Rohrversteifungen am Lenkkopfrahmen zu befestigen. Dieses wurde also nachträglich eingeschweißt und zu allem Unglück noch falsch. Weiter ging es mit der Steckachse, die die Schwinge hält. Einseitiger Gewindetot, als ich die Mutter entfernt habe. Sie muss etwas schräg draufgeschraubt worden sein. Nach dem ich den Motor eingehängt habe, zeigte sich ein weiteres Problem. Die von mir mühsam montierten Versteifungsstreben mochten den Motor nicht. Und der Motor hatte Berührungsängste vor dem vorderen Kotflügel. Dieser gehörte ebenfalls nicht zur originalen Grundausstattung. So sind sich also beide im Weg. Es ist alles hin zubekommen. Aber ohne Tricksen ist es bei diesem zusammengesuchten Modell nicht möglich. Und es gibt kein Teil, dass einfach mal so passt, weil es original dort hingehört. Mann kann alle Teile nachbestellen und anbauen. Gefertigt werden die wohl in China. Und so sehen die Teile auch aus. Löcher sind nicht dort wo sie sein sollten und viele Bleche sind in sich verbogen. Meine Probleme Fangen gerade erst an. Wie gesagt der Profi hätte abgelehnt. Ich reiße mir die Schei.. auf den Hals und habe nicht einmal ein vernünftiges Budget. Das kann nicht gut gehen.

 

Motor ohne Ganghebel. Immer wieder Interessant

Motor ohne Ganghebel. Immer wieder Interessant

Motor und Kotflügel berühren sich

Motor und Kotflügel berühren sich

noch ist alles gut

noch ist alles gut

Austausch der Federn und regenerieren der Gabel- Federbeine

Austausch der Federn und regenerieren der Gabel- Federbeine

Damit habe ich begonnen ein Moped zu bauen. Daraus wird nie eins.

Damit habe ich begonnen ein Moped zu bauen. Daraus wird nie eins.

Reinigen der Bremsanlage und wechsel der Bremsbacken

Reinigen der Bremsanlage und wechsel der Bremsbacken

erst einmal alles reinigen

erst einmal alles reinigen

DSC03058

regenerieren der Gabel

regenerieren der Gabel

vor und nach dem polieren

vor und nach dem polieren

Der Kotflügel der nicht passt

Der Kotflügel der nicht passt

Elektrikmonster besiegt !!!

das Kellermann CR4 im Auslieferungszustand. Vielleicht erklärt sich hier der Fehler mit der Hupe

das Kellermann CR4 im Auslieferungszustand. Vielleicht erklärt sich hier der Fehler mit der Hupe

Ja, genau einen Tag vor dem Jahresende habe ich das Elektrikmonster besiegt. Hier ist es aber eher Goethe der zitiert werden muss. “ die Geister die ich rief, … “ Wie immer sind die Fehler Hausgemacht und hätten nicht sein müssen. Mit einer genauen Kenntnis der Materie und vor allem weniger Faulheit, wäre das Elektrikmonster erst gar nicht aufgetaucht. Der erste Fehler, warum der Geber durchgebrannt ist, lag in der Faulheit begründet.  Statt das rote Steuerkabel welches eigentlich auf das Zündschloss gehört, habe ich auf den erst besten geschalteten Strom geklemmt. Darum hat hat sich das Gerät auch beim Start zerstört. Denn über diese Leitung wird auch die Zündanlage angesprochen. Okeeeeee, ich bin ein Idiot. Wenn ich mir nicht nur das Schaltbild der Signalanlage und der Lichtanlage angesehen hätte, wäre ich vielleicht darauf gekommen. Gedanklich war ich ja schon ganz nah dran. Aber auf die Sprünge half ein guter Freund, der mal in der Materie zu Hause war. Leider beschäftigt er sich Heute mehr mit Ölwechsel und Bremsen. Sonst wäre er wohl eine der wenigen Koryphäen hier im Norden. Aber mit KFZ-Elektrik kann man kaum Geld verdienen. Also alles fertig machen zum Zweiten versuch. Die Leitungen sind nun alle so verlegt, dass Fehler ausgeschlossen sein sollten. Also los. Mutig sein ! Startsequenz eingeleitet und den Countdown runterzählen. Start! Zweimaliges Husten und die Maschine läuft. Kein Knackgeräusch aus den Sicherungskasten. Licht an, die Positionsleuchten beginnen mit ihrer Arbeit. Jetzt blinken, alles funktioniert. Auch das Komfort blinken (an aus 5 mal nach blinken) und der Warnblinkmodus. Bremslicht auch ok. Prima. jetzt noch die Hupe rein und für den Alarm und alles zusammen bauen. Jippi. Kabel sind verstaut, Hupe ist montiert und nun Zündung an. Und, die Hupe reißt mich aus allen Träumen. Wieso hupt das Ding, wenn ich die Zündung anmache? Hupe abklemmen. Wenn ich die Maschine auf Alarmstelle, macht sie was sie soll. Sie ist aus und bekommt erst Strom, wenn ich am Bike rumzerre. Warum will sie also bei Zündschlüssel drehen auch schon schreien? Blödes Ding. Halts Maul! Der noch vor fünf Minuten besiegte Frust schlich sich von hinten an. Nochmaliges messen und probieren brachte nichts. Der Frust schlug seine Arme um meinen Hals und flüsterte mir kalt ins Ohr. “ Da bin ich wieder. Hast du mich vermisst? ” Nein, ganz und gar nicht! Hau ab ! Es ist eh spät und ich gab auf. Morgen würde ich mich in diesem Jahr ein letztes kurzes mal mit dem Monster beschäftigen und dann auf eine Idee aus dem Hause Kellermann warten. Denn ich war mir an dieser Stelle keines Fehlers bewusst. Denn es galt nur zwei Kabel aus dem Relais an die Hupe zu stecken. Ein Plus und ein Minus. Dabei kann man nichts verkehrt machen. Und Einfluss auf die Schaltung im Relais habe ich auch nicht. Nach langer Nacht bis Mittags um 12 Uhr raffte ich mich auf, noch einmal nach der XVS zu sehen. Ich trennte den Stecker. Vielleicht hat sich auch nur ein Kontakt einen Freund gesucht. Nein, an den Kabeln und Kontakten die ich verbaut habe war alles i.O. Und dann viel es wie Schuppen aus den Haaren. Der ganze Garagenboden wäre wie verschneit. Da sind doch auch Kabel, die du nicht angefasst hast. es sind Leitungen die zur Ansteuerung von Alarmanlagen Komponenten dienen. Diese habe ich nicht verbaut und folglich habe ich die Kabel ignoriert. Also mal drauf schauen. Und da war es. Die Kabel sind Herstellerseitig ab isoliert und aufgerollt. Und natürlich fanden zwei zusammen. Nach dem ich die Kabel ihr silbernes Haarkleid verloren haben, Hielt die Hupe inne. Fortan ertönt ihre Stimme nur noch als Alarm. Aber die Geschichte ist hier noch nicht ganz zu ende. Eine Sache muss ich mit Kellermann noch klären. Beim Starten flackern die Blinker und das Positionslicht mit. Ob der Lichtschalter an ist oder nicht. Stellt sich die Frage, ob das für die LED`s schädlich ist und ob man das abstellen kann.

Aber das ist eine Aufgabe für das neue Jahr.

Revision: Das Monster war doch noch nicht besiegt. Denn der Kellermann hat sich ein zweites mal verabschiedet. Und was soll ich sagen, es war wieder Faulheit. Nach großer Verzweifelung konnte ich aber mit Hilfe von Kellermann meinen Denkfehler finden. Manchmal ist man so blöd. Um nicht zuviel Kabelösen an der Batterie anklemmen zu müssen, habe ich Plus und Minus aufs Starterrelais gelegt. Nur das der vermeintliche Minus keine Masse war. Siehe Bild 2 Rotes und schwarzes dickes Kabel. Das schwarze Dicke verschwindet hinter der Verkleidung und ein gleiches (ähnliches) taucht als Massepunkt am Motor weider auf. Denkste. Das erste geht zum Starter. So bekam der Kellermann beim Starten zweimal Saft. Und die Masse war weg. Dummheit wird halt bestraft. Aber nu läuft alles. Bis zum nächsten Problem.

danke an Kellermann !

Guten Rutsch!

 

Deckel zu und Volt wird angezeigt. Zur Sichereit für lange Reisen.

Deckel zu und Volt wird angezeigt. Zur Sichereit für lange Reisen.

Adapterkabel um nicht in den Kabelbaum einzugreifen

Adapterkabel um nicht in den Kabelbaum einzugreifen

Früher saß hier der Blinkgeber, nun speist hier das Kellermann Relais ein

Früher saß hier der Blinkgeber, nun speist hier das Kellermann Relais ein

Über einen Stecker wird das Relais verbunden

Über einen Stecker wird das Relais verbunden

Über diesen Sicherungsadapter werden zwei USB Ports gespeist

Über diesen Sicherungsadapter werden zwei USB Ports gespeist

Früher der Wohnort des Bordwerkzeuges, heute sitzt hier die Alarmhupe und das Relais

Früher der Wohnort des Bordwerkzeuges, heute sitzt hier die Alarmhupe und das Relais

Mitte November und die XVS gibt es nur noch in Einzelteilen.

Vergaser raus um die Gummiflanschen zu wechseln

Vergaser raus um die Gummiflanschen zu wechseln

Wie bei jedem Projekt gibt es immer etwas, um den Preis in die Höhe zu treiben. Auch bei der Yamaha ist es so. Meine Frau sagt dazu nur: “Das hast du doch gewusst!” Und gleich hinterher kommt:”Du wolltest es doch so.” Kurz gesagt: “Ja und Ja!” Wenn man einer Sache auf den Grund geht, so beginnt sie Geld zu kosten. Alle die Baustellen kennen und ich meine nicht vom vorbeigehen, sondern selbst Tätig sind, die kennen die Geschichte mit den Nachträgen. Eigentlich ist Unser Angebot ja ausreichend, aber da haben sich Sachen ergeben, die wir Fachgerecht beseitigen müssen. Leider war es nicht vorhersehbar. In Wirklichkeit waren genug Erfahrungswerte vorhanden um im Vorfeld zu sehen was passieren könnte. Aber wenn alle Eventualitäten bedacht würden, so würde der Kunde nicht bauen wollen. Oder ein Anderer bekommt den Auftrag. So kommt es, dass überall erst einmal Tief gestapelt wird. (siehe Berlin,Stuttgart,Hamburg) Auch im kleinen Rahmen ist es nicht anders. Ich habe die Yamaha für verhältnismäßig kleines Geld gekauft. Hier in Deutschland hätte ich für das gleiche Model mit dem gleichen Baujahr rund 2000€ mehr bezahlt. Sie hätten genauso gepflegt ausgesehen aber der Kilometerstand wäre 20000 km höher gewesen. Die meisten Besitzern achten auf Chrom und Lack. Das Wird gepflegt. Zum Reifen und Ölwechsel schiebt man sie in die Werkstatt. Das war es dann auch. Bei der Demontage eines solchen Stahlrosses werden die Schwächen offenbart. Wie zum Beispiel bei meiner Yamaha. Die Ansaugflanschen (Gummi) haben Risse. Sind ja auch alt genug. Ein aufmerksamer Schlosser hätte das auch gesehen, aber vielleicht wollte der Vorbesitzer diese Kosten nicht mehr übernehmen, da er sie ja verkaufen wollte. Da habe ich volles Verständnis. Nun da ich den Vergaser schon mal draußen habe, wird dieser auch komplett gereinigt. So kommt Eins zum Anderen. Ich wollte nur die Ventile checken und Ölwechsel machen. Natürlich auch etwas individualisieren. Da die Ölablassschraube echt blöd sitzt, hat die XVS auch noch ein Ablassventil bekommen. Der Ölstandgeber wurde auch gleich gereinigt. Und der Ölfilter wurde auch gewechselt. Dabei frage ich mich, warum Wartungsrelevante Teile immer so schwer zugänglich gemacht werden. Eigentlich frage ich mich das nicht. (folge dem Geld) aber ich ticke auch etwas anders. In meinem Kopf spielt sich immer der Plan ab, um die Welt zu reisen. Da kann ich doch für einen Ölwechsel in der Pampa nicht erst noch den Auspuff demontieren. Ober wenn ich eine Sicherung tauschen muss das halbe Bike auseinandernehmen. Grundsätzlich ist bewiesen worden, dass man auch mit einer alten Harley um die Welt kommt. Zeit und Geld dürfen nur keine Rolle spielen. Was mich schon immer ärgert! Die beiden Chromdeckelchen auf der Generatorseite sind ständig vergniesgnattelt. (Ich weiß nicht ob das so geschrieben wird.) Da scheinen auch die Werkstätten keine Werkzeug zu haben. Ich habe eins. Simpel und einfach. Ein ausrangierter Schlüssel passt und hilft. Aber zum Ventileinstellen braucht man die nicht unbedingt öffnen. Geht auch so, wenn man weiß wie. Nur um die exakte Einstellung von OT anhand der Markierungen zu prüfen, ist es notwendig. Ich habe mir natürlich die Mühe gemacht alles gleich mal anzuschauen. Bildet ja auch. Alles i.O. Wenn alle teile für den Umbau jetzt rechtzeitig kommen und es keine Probleme gibt, ist die Yamaha vor Weihnachten fertig. Und dann wartet das nächste Projekt. Aber wie am Anfang berichtet. Man weiß ja nie ob nicht noch ein Nachtrag kommt.

 

Wenn das alles schwarz ist fällt es wohl nicht mehr auf.

Wenn das alles schwarz ist fällt es wohl nicht mehr auf.

Pappmodel von hinten. Die Lampe fliegt raus

Pappmodel von hinten. Die Lampe fliegt raus

Pappmodel neuer Kennzeichenhalter

Pappmodel neuer Kennzeichenhalter

Naja, neu werden die nicht mehr

Naja, neu werden die nicht mehr

Mein Felgen Putztisch

Mein Felgen Putztisch

Chromfelgen und Speichen sind doch etwas fertig.

Chromfelgen und Speichen sind doch etwas fertig.

Auslassventil ist O.K.

Auslassventil ist O.K.

einfaches Werkzeug

einfaches Werkzeug

vergnießgnattelter Deckel

vergnießgnattelter Deckel

Nockenwelle mit Markierung für OT

Nockenwelle mit Markierung für OT

Einlassventil über Kipphebel

Einlassventil über Kipphebel

Riss im Vergaserflansch

Riss im Vergaserflansch

Ölfilter gab es auch einen Neuen

Ölfilter gab es auch einen Neuen

Zündkerzen auch neu

Zündkerzen auch neu

neue Ölablassschraube

neue Ölablassschraube

Ölstandsgeber gereinigt

Ölstandsgeber gereinigt

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