Motorradfahren in Mecklenburg-Vorpommern

Packliste

Wenn man auf Reise geht, kommt man schnell an seine Grenzen. Ich habe mich auch mit diesem Thema befassen müssen. Und habe festgestellt, je älter man wird, steigt auch der Anspruch an den Kompfort. Bei Motorradreisen beißt sich aber die Gepäckmasse und der Kompfort.
Also was brauche ich um ein Mindestmaß an Kompfort und Leichtigkeit mit auf Bike zu bekommen.

Feuer und Flamme

Jet Feuerzeug

Jet Feuerzeug

Ein Blick zurück in die Geschichte zeigt, dass der Mensch ganz Eng mit dem Feuer verbunden ist. Die Wissenschaft behauptet, ohne Feuer würden wir noch grunzend durch die Savanne laufen. Ganz so würde ich es nicht sehen. Welche Leistung aber dahintersteht, wird jedem Klar, der mal als Kind versucht hat ein Feuer ohne Feuerzeug und Streichhölzer zu entzünden. Mir ging es wie Robinson Junior. Es war mir nicht möglich mit zwei Stöckern Wärme zu erzeugen. Auch nicht mit Steinen und schon gar nicht mit einem Feuerbohrer. Aber dafür habe ich ja heute ein Hilfsmittel. Ein Super Feuerzeug, welches eigentlich zum Entzünden von Zigarren gedacht war. Nach dem Druck auf den kleinen Verschlusshebel springt einem eine kleine, stabile Flamme entgegen. Die sich mit dem Geräusch eines kleinen Gasbrenners in jedes trockene Holz frisst. Der riesen Vorteil liegt darin, dass man die Flamme nicht mit den Händen vor Zugluft schützen muss. Was man damit auch immer Zünden will gelingt. Von Gaskocher bei Wind bis zum kleinen Lagerfeuer. Aber zugegeben, fürs Lagerfeuer und auch Grill macht sich eine zusätzliche Anzündhilfe bezahlt. Nur das Feuerzeug hilft da nicht. Fazit: Für unterwegs und ohne Streichhölzer ist so ein Feuerzeug echt Genial.

Werkzeuge zur Nahrungsmittel Aufnahme

Essbesteck in ihren Taschen

Essbesteck in ihren Taschen

Da ich auf Kurztrips mit angeschlossener Zeltschlafeinheit nur wenig Nahrung benötige, würde ein japanisches Essbesteck reichen. Wie schon gezeigt, nehme ich sehr gern die Nudeln mit. Mit Freunden unterwegs zu sein, ist da etwas anders. Da muss auch Fleisch her. Daran scheitern die Stäbchen. Also bleibt nur vorgeformter Stahl. Hier habe ich gleich zwei Varianten zur Auswahl. Einmal ein Essbesteck in Taschenmesserformat und ein klapbares Essbesteck von Outdoor.

Die Vorteile der Taschenmesserversion liegen in den Mitgelieferten zusatzfunktionen. So ist ein Büchsenöffner und ein Korkenzieher mit an Bord. Leider gibt es auch Nachteile. Die Reinigung ist durch die Bauform erschwert. Diese Bauform wirkt sich auch auf das Händling nachteilig aus. Um mit dem Löffel einen Teller Suppe zu leeren, fässt man am besten wie ein 3 jähriger zu. Und das Messer hilft bei zäher Bratwurstpelle auch nicht immer weiter. Gleiches gilt für ein zu lang gegrilltes Fleischstück.

Das Outdoorset macht da seine Sache besser. Es ist leichter und ergonomischer. Man kann es wie ein Restaurandbesteck handhaben. Das Messer ist mit seinem Sägezahnprofil auch den vorherig beschriebenen Fleischvarianten gewachsen. Der Löffel verliert die Suppe nicht und die Reinigung ist schnell und leicht erledigt. Nachteilig wirkt sich hier nur der mangelnde Umfang aus. Büchsenöffner und Flaschenöffner sind zwar dabei aber der Korkenzieher muss als Extra eingepackt werden. Aber da hilft mein Leatherman weiter. So ein Ding hat ja jeder Mann auf Reisen mit! (Ich wollte mal angeben!)

Fazit: für die kleine Reiseküche ist es nicht erforderlich einen Esbesteckkasten mitzunehmen. Es geht auch klein. Ich bevorzuge das Outdoor, seid ich es habe. Viele leicht Wanderer haben nur einen Göffel aus Titan. Geht auch. Und sollte man in Skandinavien unterwegs sein, kann man Wein aus dem Tetrapack kaufen. Also auch kein Korkenzieher. Und Bierflaschen kann man am Spiegelrand des Motorrades öffnen 😉

Inhalt der Essbestecktaschen

Inhalt der Essbestecktaschen

Essbesteck gebrauchsfertig

Essbesteck gebrauchsfertig

Känguru für kurze Fahrt

Rollpacktasche 30 Liter mit Innentasche

Rollpacktasche 30 Liter mit Innentasche

Vor Zwei Jahren Wollte ich mit Sohnemann auf große Fahrt. Wir wollten in den Sommerferien auf große Motorradtour. Endziel war das Nordkap. Aber die Aktion war so angelegt, dass es wie immer um den Weg ging. Also wenn wir unterwegs abbrechen, ist es keine Schande. Da ich mir einen Tag vor Abfahrt einen leichten Bandscheibenvorfall zuzog, hatte sich das Fahren mit dem Motorrad erübrigt. Unter anfänglichen Schmerzen reisten wir mit unserem kleinen Transporter. Der Auslöser, der die Bandscheibe zur Aufgabe zwang war das Gepäck. Bis dahin hatte ich immer noch nicht verstanden, das Gepäck auf dem Bike leicht und einfach sein sollte. Wir hatten zwei Rolltaschen a 30 Liter für die Seite geplant und eine 50 Liter auf dem Heck. (Packrollen, Speedbag) Aus heutiger Sicht alles Blödsinn. Für eine normale Tour mit nur einer Person auf dem Bike reicht die wasserdichte Rolltasche 30 Liter von z.B.Louis im Augenblick für rund 10 €. Um seine Sachen geordnet unterzubringen, gabt es noch Textil Innentaschen. (auch bei Louis) Leider habe ich diese nicht mehr gefunden. Aber eigentlich waren die Dinger praktisch. Wohl zu wenig Nachfrage. Wie gesagt für Kurztrips habe ich die kleine Tasche die Innentaschen und zwei Zurrgurte mit Spannschloss. Wenn ich nicht soviel Wert auf einen Satz Zivilkleidung legen würde, wäre in der Tasche noch mehr Platz. Mehr brauch man nicht.

 

 

 

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Wie Packe ich die Tasche?

1. Nach unten auf den Boden eine Plastiktüte. (Für Notfälle, falls mal doch etwas nassen Transportier werden muss.)

2. erste Innentasche mit T-Shirts, Unterwäsche und Socken

3. zweite Innentasche mit Jacke, Hose, Badelatschen und leichten Schuhen ebenfalls in Tüte. (Falls Schuhe schmutzig wurden)

4. Schlafsack, Waschtasche oben drauf.

5. Aufs Heck spannen, fertig

Rollpacktasche 30 Liter mit beschrifteter Innentasche

Rollpacktasche 30 Liter mit beschrifteter Innentasche

Gefüllte Rollpacktasche

Gefüllte Rollpacktasche

Ein erfülltes Grundbedürfnis

erstes Zelten mit dem Netto Zelt

erstes Zelten mit dem Netto Zelt

Laut Karl Marx gehört ein Dach über dem Kopf zum Grundbedürfnis des Menschen. Dem schließe ich mich an. Ist man Auf Reisen kann dieses Grundbedürfnis auf verschiedene Art gestillt werden. In Skandinavien ist die Hütte auf dem Campingplatz eine sehr gute Möglichkeit den Hotelkosten aus dem Weg zu gehen. Denn hier bekommt man in den meisten Fällen wenigstens 4 Personen unter. Und teilt man die Kosten dann durch vier, war es eine komfortable, preiswerte Nacht. Für das Frühstück muss man aber selbst Aktiv werden. In Deutschland sind Campingplätze mit Hütten noch ein gar spärlich gesätes Ding. Also muss man hier auf eine ursprüngliche Methode zurückgreifen. Alle Jahre wieder zur gleichen Zeit bitten die Discounter ihre Campingwahren an. Aldi und Co. schneiden dabei nicht nur schlecht ab. Ich nenne seid 4 Jahren ein Zelt von Netto mein eigen. Gut, es ist sicher wieder China Ware. Das Schild gab nichts her. Aber anhand einiger Details, die wie immer nicht bis in letzte Konsequenz durchdacht wurden, ist das Ding sehr brauchbar. Einfach und Gut. Und mit Übung zweier Personen steht es in 3-5 min. Mein Zelt wird gepflegt und vor großen Reisen (ein Camping WE) imprägniert. Irgend wie Komisch, denn den ersten Abend muss es auch immer Regen abhalten. Das machte gut. Noch keinen Wassereibruch gehabt. Gleiches gilt für starken Wind. Die Rund-Höhle steht sicher. Für den Transport habe ich aber etwas geändert. Es gibt eine doppelte wasserdichte Tasche. Aus zwei IKEA Taschen genäht. So kann man nach einem Regen das Außen vom Innenzelt getrennt verpacken. Das Innenzelt bleibt so trocken.

Gut ist: Kosten 32 €, Kuppelzelt, geräumig und Windstabil, Boden strapazierfähig, 3 Mann könnten unterkommen, aber die Klamotten müssten dann draußen bleiben. Also 2 Mann mit Klamotten ist kein Problem.

Nicht Gut ist: Der Eingangsbereich sammelt bei regen Wasser. Wenn man die Stoffhütte am morgen verlässt, gibt es eine kalte Aufwachdusche gratis. Morgens kann man sich nicht so klein machen, dass man gut durch das Loch passt. Die Zeltheringe habe ich gegen stabilere aus dem Handel ersetzt. Inkl. Tasche für Heringe und Hammer 11 €

Wie gesagt, seid 4 Jahren begleitet uns nun das Zelt. Wer den Sommer aber nur in der freien Wildbahn verbringt muss sich wohl doch nach etwas Exklusiveren umschauen.

Packtasche Zelt, sieht hier größer aus als sie ist.

Packtasche Zelt, sieht hier größer aus als sie ist.

Wasser für unterwegs.

Meine Alu Trinkflasche

Meine Alu Trinkflasche

Um Flüssigkeiten zu transportieren, gibt es ganz, ganz viele Möglichkeiten. Aber auf meinen Reisen hat sich wieder einmal ein Militärutensiel eingeschlichen. Eine Alu Trinkflasche. Inhalt 1 Liter. habe die Flasche seid 6 Jahren in Betrieb. Und sie hat schon einiges durchgemacht. Alles kein Problem. Ein weiterer Vorteil ist der Trinkbecher, in welchem die Flasche steckt. Ich benutze ihn nicht nur als Kaffeebecher, sondern auch für die Nudelsuppe, wenn ein zweiter Mann (Sohn) mit zum Campen fährt. Die leicht wattierte Tasche in der die Flasche steckt, hält ein wenig die Wärme, bei mir aber eher die Kälte. Auf langen Touren im Sommer kommt sie mit um z.B. Orangensaft zu transportieren. Alles in allem ist so eine Flasche also zu empfehlen.

Ist doch Jacke wie Hose!

Summit Jacke

Summit Jacke

Das ist ein Ausspruch, den Mein Onkel gern benutzte. Leider kann ich den Ursprung nicht erklären. Die wahre Bedeutung blieb mir auch verborgen. Einzig der Sinn hat sich eingeprägt, oder viel mehr die dazu gehörige Situation. Ich: “Soll ich den oder den anderen Hammer nehmen? Er:”Und wenn du einen Stein nimmst, du sollst da drauf hauen!” Er:“Ist doch Jacke wie Hose!” Er: “Für deine Angel brauchen wir einen langen Ast! Ich:”Soll ich diesen oder den Anderen abschneiden?” ER:” Ist doch Jacke wie Hose!” Ich denke so ungefähr ist klar worauf es hinausläuft. Aber hier ist es eben nicht wie Jacke oder Hose, hier schreibe ich über Jacke und Hose. Auf einer Reise mit dem Motorrad ist man wenn es gut läuft den ganzen Tag in eine Rüstung aus Stoff oder Leder eingezwängt. Es ist erholsam, am Abend dann in etwas bequemeres zu schlüpfen. Dafür wäre unter umständen ein Trainingsanzug ausreichend. So man den Zeltplatz nicht verlässt. Manchmal kommt es aber vor, dass die Stadt nicht so weit weg vom Nachtlager liegt. Und im Trainingsanzug ins nächste Restaurant ist sicher nicht der Bringer. Familie Flodder lässt grüßen! Also wäre eine Jeans und eine Jacke doch empfehlenswert. Leider haben die Teile auch ihr Gewicht und auch Platzbedarf. Zweiter Nachteil, nicht jedes Textil ist auch noch Wind und Regendicht. Aber im Zeitalter der Outdoor-Textilien, ist das alles nicht mehr so ein großes Problem. Auch normale Outdoorsachen können heute problemlos in der Öffentlichkeit getragen werden. Sie sind so zu sagen Schick. Um Gewicht und das Bügeln zu sparen, habe ich mir eine Softshell-Jacke zugelegt. Sie ist Wind dicht mit Kapuze. Auch ein normaler Nieselregen wird verkraftet. Sollten die Tropfen aber den neuen Qualitätsstandard erreichen, ist es mit der Dichtheit vorbei. Heißt übersetzt, für asiatische Regenschauer ungeeignet. Ein weiterer Vorteil ist, dass man die Jacke auch auf dem Motorrad für Kurzstrecken nehmen kann. Fahrtwind bleibt draußen. Auf Sicherheit muss man dann verzichten. Wo so viele Vorteile sind, gibt es auch Nachteile. Der erste ist der Preis. Aber der relativiert sich schon. Einen Nachteil den ich persönlich aber bei allen Outdoorkleidungsstücken feststellen musste, ist die sogenannte Atmungsaktivität. Wenn man sich bewegt, gleicht der Körper die entstehende Wärmeenergie mit seinem Kühlsystem aus. Da meine Kühloberfläche klein ist, aber die Wärmeleistung hoch, läuft das Kühlmedium unentwegt. (Ich schwitze schnell und wie Sau!) Auch die beiden Zusatzlüftungen unter den Armen helfen da wenig. Ich habe bis heute nicht herausgefunden, an wem diese Atmungsaktivität getestet wird. Wahrscheinlich an Hunden. Die transpirieren nur über die Zunge und diese ist außerhalb der Jacke. Also liebe Hersteller, ich melde mich als Testperson. So könnt ihr mal ne Jacke entwickeln die auch funktioniert und nicht nur Funktionswäsche als Werbeaufdruck trägt. Aber ich bin mit dem Teil doch mehr oder minder zufrieden. Meinen Zweck erfüllt sie, wenn auch nicht perfekt, aber was ist schon Perfekt.

Softshell Summit zusammengelegt so groß wie Kapuze

Softshell Summit zusammengelegt so groß wie Kapuze

Fazit: Jacke Fabrikat Summit, Lüftungsschlitze unter den Armen, reflektierende Reisverschlüsse, Softshell, Brust und Innentaschen, mit Durchgang für MP3 Player, eine Ärmeltasche. Guter Tragekomfort so lange es nicht warm wird. Jacke 2 Jahre in betrieb.Frühling, Sommer und Herbst. Leider nicht Waschbar, da der schwarze Stoff die weißen Reißverschlüsse in braune umfärbt. (So geschähen bei meiner Frau)

 

 

 

 

 

Wolfskin Aktivate Zip off Hose

Wolfskin Aktivate Zip off Hose

Es war nicht einfach, eine Hose zu finden, die man klein und leicht zusammenknüllen kann. Und die man so findet, sehen dann noch schei.. aus oder haben die unmöglichsten Farben. Ich weiß nicht wie viele Menschen es von ihren Outdooraktivitäten nicht mehr in ihr Heim zurück schaffen. Wer DEMAX schaut kann bei Bear Grylls lernen, wie man nicht mehr zurückkommt, wenn man seinen Anweisungen folgt. Aber die Jacke ist Geil!!!(Sarkasmus) Dem Farbcode der Kleidung nach zu urteilen, begibt sich jeder von ihnen in höchste Not. Denn ob Hosen oder Jacken, es ist kaum etwas ohne Signalfarbe zu finden. Es sieht so aus, als würden 90% der Wolfskin oder Schöller oder, oder Käufer sich im alpinen Bereich herumtreiben. So kann der Hubschrauber der Bergwacht sie überall erkennen. Wenn ich mich als Norddeutscher in die Gefahr begebe, geh ich mit der Wolfskinjacke natürlich auf hohe See hinaus! 5 Meter hohe Wellen! Keine Gefahr! Denn ich werde gefunden. Meine Hose ist rot! Ich denke die Meisten von uns gehen durch den Park oder einen kleinen Wald, mal Kanu fahren mit Wasserwanderplatz und Lagerfeuer. Und die anderen zwei Drittel benutzen ihre Sachen im Alltag zum Stadtbummel. Da will ich kein Rot oder gelb. Schon gar nicht als Mann. Aber man kommt kaum drum herum. Wie schon am Anfang gesagt, ich habe etwas passendes gefunden. Eine leichte Wanderhose von Wolfskin. Farbe grau, sehr leicht, dünn und doch ein fester Stoff. Winddicht und sitzt eigentlich ganz gut. Bei beiden Teilen, also Jacke wie Hose gibt es den Vorteil, dass sie sehr schnell trocknen. Also ist auch mal eine kurze Wandwäsche möglich sollte man länger unterwegs sein. Das vertreibt den Abenteuergeruch und natürlich Männerschweiß!

Wolfskin zusammengelegt

Wolfskin zusammengelegt

 

 

 

Fazit: Hose Fabrikat Wolfskin Activate Zip off, leichter Softshellstoff, Beine kürzbar, seitliche Beintaschen, verstellbarer Bund, Gürtel nicht erforderlich, Bund an den Beinen verstellbar. Guter Tragekomfort.