Motorradfahren in Mecklenburg-Vorpommern

Cafe

Zur Quelle der Wahrheit. 240 km nicht alles Chopper geeignet.

Gemütliches Gartencafè im Keramikverkauf

Gemütliches Gartencafè im Keramikverkauf

Geographen und Geologen haben sich geeinigt. Bei Kratzeburg ist das Ursprungs Tal der Havel. Für mich ist die Havel irgendwie nicht fassbar. Wenn ich an Havel denke, denke ich an das Berliner Umland. Und will man der Havel folgen so fällt das schon auf der Karte schwer. Nicht nur, dass sie entgegen der üblichen Richtung unserer Flüsse fließt, nein sie teilt sich auf, fließt zusammen, durch Seen und, und, und. Da wir uns aber nicht auf Wasserstraßen bewegen, ist mir das einerlei. Wichtig ist, dass es an ihren Ufern Haltepunkte gibt, die Einladen. So taten wir es an diesem WE. Über Neubrandenburg in Richtung Neustrelitz. Abbiegen bei Blumenholz. Und ab hier die Strecke genießen. Glatt und kurvig führt die Strecke uns bis Pekatel. wir haben es auf ein kleines Café in Ganzin abgesehen. Ab Kratzeburg wird die Straße sehr holprig. Man kann aber auch in den “Havel Krug” gehen. Das taten Motorradfahrer aus Berlin. Auch sie haben dieses schöne Fleckchen gefunden. Wir haben uns auf dem Töpferhof Steuer niedergelassen. Hier gab es ein riesiges Stück selbstgebackenen Apfelkuchen. Der Pott Kaffee steht im hausgetöpferten Geschirr auf dem Tisch und die Hof Katze lässt sich streicheln. Wer seine Dame mit hat, kann sie in den Hofladen schicken und hat ruhe am Tisch. Zurück ging es über Penzlin am großen Stadt See vorbei in Richtung Lübkow. In Siehdichum haben wir uns umgesehen, haben außer Landschaft nichts entdeckt. Doch es gab Schilder, die auf ein Schloss, einen Louisen Gedenkstein und ein Steingrab hinwiesen. Leider verschwanden diese Schilder unterwegs. Oder wir hatten die weiteren Hinweise immer im Rücken. Jedenfalls haben wir nichts von alledem Gefunden. Ab Alt Rehse wurde die Straße abschnittsweise wieder zum Holperpflaster. Nichts was wir nicht kennen. Wer Familienwochenende hat, kann diese Gegend mit dem Fahrrad erkunden. Dafür ist alles ausgelegt. Auf der Heimfahrt gab es noch einen Stärkungskaffe im Back Shop Burow. Die Damen haben auch am Sonntag bis 17.00 Uhr geöffnet. Prima!

In Siehdichum sieht man, dass der platte Norden nicht ganz so platt ist

In Siehdichum sieht man, dass der platte Norden nicht ganz so platt ist

Super Apfelkuchen und große Tassen

Super Apfelkuchen und große Tassen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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TourGreifswaldKratzeburg

 

Kurztrip nach Peenemünde, 117 km

Wieder mal alles gelb

Wieder mal alles gelb

Mecklenburg ist ein Flächenland. Es ist nicht klein, aber leicht und schnell zu durchfahren. In knapp zwei Stunden kann man von West nach Ost oder auch Nord nach Süd fahren. Oder um es mit dem Kleinen Muck auszudrücken: “ Von da nach da” ! (DEFA aus den 50zigern) Und doch ist Mecklenburg-Vorpommern so groß, dass es ganz sicher Ecken gibt die es sich lohnt anzuschauen. Man kennt sie nur nicht oder fährt einfach daran vorbei. Und manchmal verändert sich auch alles so, dass man es kaum wiedererkennt. So im Fall von Peenemünde. Was man einmal gesehen hat braucht man nicht wieder zu besuchen. Vor vielen Jahren war ich öfter dort. Mit dem kleinen Jungen. In der Phänomenta. Eine experimental Ausstellung. Nun meinten Freunde, Fahr mal wieder hin. es hat sich doch etwas verändert. Also nutzte ich dieses WE und fuhr mal wieder auf die Insel. Das Wetter wurde auf jeden Fall besser. Usedom machte seinem Namen als Sonneninsel alle Ehre. Im Hafen Peenemünde angekommen, lag das alte Russen U-Boot noch immer an der selben Stelle. (Kunststück, liegt auf Grund) Der Platz davor hat sich sehr verändert. Früher gab es hier eine Beton- Kaianlage und alte Kasernengebäude. Davon ist nichts mehr zu sehen. Im Hintergrund entsteht eine Eigenheim und Gästehaussiedelung und auf der anderen Seite des Hafenbeckens kann man sein Wohnmobil auf längere Zeit abstellen. Alles Prima. Nur einen Grund zum mäkeln haben wir doch gefunden. Warum werden nie Motorradparkplätze eingeplant? Das ist doch nicht so schwer. Und auch wenn so eine Horde Motorräder laut sein kann, bringen sie doch Geld. Und viele Maschinen laden dann zum Vorbeischländern ein. Auch die Meckerköppe gehen gern schauen, ob Harley Davidson, oder Ducati dransteht.

Schreib mir wenn ihr Lust habt, wo man noch schöne Ecken finden kann. (Sollte ein Café oder eine Burgruine dabei sein, um so besser!)

U-Boot Peenemünde

U-Boot Peenemünde

Neue Promenade Peenemünde

Neue Promenade Peenemünde

 

 

 

 

 

 

 

 

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Tour GreifswaldPenemünde und über kurvige Dorfstraßen zurück

Tour GreifswaldPenemünde und über kurvige Dorfstraßen zurück

 

Zum Kaffee nach Weberin? 350 km

Cafe Naschwerk

Cafe Naschwerk

Ja kann man mal machen! Weberin ist von unserem Heimstandort nicht gerade ein Katzensprung aber machbar. Im NDR gab es einen kleinen Einspieler, der das Cafe Naschwerk in Weberin vorstellte. Also das Pferd gesattelt und in Richtung der untergehenden Sonne laufen lassen. Seid dem Bau der Autobahn A20 ist man auf diesen Nebenstrecken kaum noch unterwegs. Eingrund mehr die Räder mal wieder alten Asphalt fressen zu lassen. Aber weit gefehlt. Straßen Gut bis sehr gut. Und die neuen Umgehungen um die Städte stelten uns ab und an doch vor Fragen an uns selbst. Beim Vergleich mit dem vor Jahren abgespeicherten Orientierungspunkten ploppte ab und an mal ein Windos Hinweisfeld auf:“Datenbankfehler, die entsprechende Datei wurde verschoben oder ist gefunden worden!“  Das Cafe öffner an 14.00 Uhr. Und ich kann nur sagen, es ist eine Reise wert. Wenn man mal nicht weiß wohin die Reise gehen soll, so ist dieses Kleinot eine Alternative. Selbstgebackene Torten und Lustige eigenheiten der Besitzer inklusive. Also Empfehlung: Mal anschauen. Die Rücktour durchs Mecklenburger Hinterland führte über Straßen die Spaß machen. Eine davon von Warin nach Bützow. Totales Motorradland für Schnelle und langsame. Da Mecklenburg ein Urlauberland sein will, bitte ich hiermit um mehr solche Straßen. Denn die geraden von A nach B Wege locken keine Biker. Ok, es ist eine Tour die in sich hat. Aber es wurde in keinem Fall eine Tortur. Übrigens kann man versuchen, alle die hier in Zukunft gezeigten Strecken in der Gegenrichtung zu benutzen. Soll heißen, auch Greifswald ist ne Reise wert, wenn man in Schwerin nicht weiß wohin am Wochenende. Auch in Greifswald gibt es gastronomische Einrichtungen.

Tour Greifswald Weberin Datei.zip

Tour nach Weberin, Cafe Naschwerk

Tour nach Weberin, Cafe Naschwerk