Motorradfahren in Mecklenburg-Vorpommern

Messfahrt

Uns sind die Strassen ausgegangen

Schlechtes Wetter, schlechte Wege, im Wald war es viel schlimmer als hier auf dem Foto

Schlechtes Wetter, schlechte Wege, im Wald war es viel schlimmer als hier auf dem Foto

Das Wetter lässt zu Wuenschen übrig. Nach Regen folgt der Sonnenschein. So heisst es. Leider hat Petrus noch nichts davon gehört. Er liess nach Regen den Regen folgen und weichte alles auf was sich Weg nennt. Da wir Motorradfahrer mit Expeditionslust sind, schrecken wir vor einem schlechten Weg nicht zurück. Aber was wir an den letzten zwei Wochenenden unseren Maschinen antaten, war grausam. Da wandelte sich eine gute Strasse in einen Betonplattenweg, um dann in einem Wiesen und Feldweg zu enden. Dieser führte in den Wald. Wir waren uns sicher, dass am Ende eine Asphaltstrasse zu erwarten ist. Leider hat der Waldweg uns dann eine ganze Menge abverlangt. Die Pfützen wurden immer grösser und vor allem tiefer. Bald war ein Ausweichen nicht mehr möglich. Auch führte an den Rändern kein Weg vorbei. Die Strassenreifen liessen jeglichen Gripp vermissen. Mutig fuhren wir durch die Mitte der Pfützen. Aber diese wurden immer tiefer. So diente der Spoiler unterm Motor als Unterwasserschiff und sammelte ordentlich Dreck. Die Fussrasten berührten die Wasseroberflaeche. Aber die Schuhe blieben zum Glück trocken. Im Kopf schob sich die Angst nach vorn. Hoffentlich rutscht die Karre jetzt nicht. Dann müssen wir sie im Wasser wiederfinden. Vielleicht hätte uns ein aus dem Modder ragender Spiegel den Weg gewiesen. Wir mussten wieder einmal Feststellen, dass sich unsere Motorräder nicht wirklich für unsere Abenteuerlust eignen. Was liegt da näher als sich über einen Umbau zum Scrembler gedanken zu machen. Meine SV könnte eine meiner Neigung entsprechendes Fahrzeug werden. Das wird ein Winterprojekt. Mal sehen was wir da raus bekommen. Besser wäre ja gleich eine DL 1000 VStrom, aber ohne Moos und so weiter. Positives gibt es über die Endpunkte der Strecken zu berichten. Der eine Sonntag endete in Lubmin an der Wetterwarte und der Andere am Kanuklub Anklam. Jedesmal setzte die Sonne ihr Lächeln auf. Und der Kaffee oder auch der Cappuccino waren immer gut.

Vom Ankelwochenende zurück

Vom Angelwochenende zurück

Auf dem Kai sitzen und Cappuccino schlürfen

Auf dem Kai sitzen und Cappuccino schlürfen